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Rheda-Wiedenbrücker Wasserversorger warnt vor Frost

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Es wird kalt. Damit es am Ende nicht auch noch teuer wird, sollten bei Frost Maßnahmen an Wasserleitungen ergriffen werden.

Es wird kalt. Damit es am Ende nicht auch noch teuer wird, sollten bei Frost Maßnahmen an Wasserleitungen ergriffen werden.

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Für die nächsten Tage kündigen Meteorologen Frost an. Auch wenn es den Prognosen nach nicht so klirrend kalt werden dürfte wie vor einigen Wochen, weisen Versorgungsunternehmen darauf hin, dass in Einzelfällen Maßnahmen getroffen werden sollten, damit auch weiterhin zuverlässig Trinkwasser aus der Leitung kommt. Grundsätzlich sei die Versorgung auch bei tiefen Temperaturen sichergestellt, teilt die in Rheda-Wiedenbrück ansässige VGW mit. „Trinkwasserleitungen liegen meist in einem Meter Tiefe und frieren auch bei länger anhaltender Kälte nicht ein“, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch die Wasserwerke könnten die Aufbereitung bei Frost dauerhaft gewährleisten.

Kalte Räume dämmen

Die Zähler hingegen sind oft in kalten Räumen untergebracht. Zudem komme es vor, dass Anschlussleitungen und -installationen unzureichend geschützt sind. Im besten Fall lassen sich die vereisten Komponenten der VGW zufolge auftauen, schlechtestenfalls müssen sie ausgetauscht werden. Also empfiehlt das Unternehmen, in Kellerräumen Türen und Fenster geschlossen zu halten, zerbrochene Scheiben zu ersetzen und zugige Stellen abzudichten. „Eine alte Decke kann da gute Dienste leisten“, heißt es. In Frage kommen auch Schaumstoff, Holz- oder Glaswolle. Die Isolation von Rohren sei dann besonders wichtig, wenn Anlagen außen in Schächten liegen. Kommt es dennoch zu Frostschäden, ist der Fachmann gefragt. Für defekte Hausinstallationen ist der Installateur zuständig.

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