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Gesamtschule schließt Partnerschaftsvertrag mit Institut in Barcelona

Schon im Januar kommt Besuch

Rheda-Wiedenbrück (WB). Die Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück hat einen Partnerschaftsvertrag mit der Schule Institut Pedralbes in Barcelona geschlossen und damit nach dem Liceo Darwin de Rivoli in Italien nun die zweite Austauschpartnerschaft. Im Januar kommt schon der erste Besuch nach Rheda-Wiedenbrück.

Ein symbolischer Akt mit enormer Wirkung: Die Schulleiter Núria Vallduriola Calbó aus Barcelona und Dominik Heikel aus Rheda-Wiedenbrück unterschreiben den Partnerschaftsvertrag. Foto:

Für die Schulgemeinschaft war es schon lange ein Wunsch, Schülern in den Jahrgängen 8 und 9 einen Austausch in ein spanisch-sprachiges Land anzubieten. Schließlich startet die zweite Fremdsprache Spanisch an der Gesamtschule bereits ab Jahrgang 6. Das Gelernte anzuwenden und damit auch zu festigen, ist das Ziel, ebenso wie die andere Kultur hautnah kennen zu lernen und damit auch Vorurteile abzubauen.

Auf einmal ging alles ganz schnell

So hat sich die Gesamtschule bereits seit einiger Zeit auf die Suche nach einer Partnerschule gemacht, die nun erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Einen großen Anteil daran hatte Concetta Moraca: „Nach einem ersten Kontakt per Mail und Telefon mit Xavier Navarro López, dem Kollegen aus Barcelona, ging auf einmal alles ganz schnell. Plötzlich hatte ich eine Liste mit Namen von interessierten Schülern aus Barcelona in der Hand.“ Ab da musste es zügig gehen. Absprachen mussten getroffen werden: Wie und wann wird gefahren? Welches Alter sollten die Austauschschüler haben?

Nicole Wasner, die Koordinatorin für den Austausch, ist froh, durch die Erfahrungen mit Italien vieles vorbereitet zu haben: „Wir konnten auf viele Dinge zurückgreifen, so dass die Werbung bei den Schülern und der erste Elternabend für Interessierte zügig über die Bühne gingen.“

Rheda-Wiedenbrücker mussten nach Spanien fliegen

Mit diesen Informationen ging es mit dem Partnerschaftsvertrag im Gepäck nach Barcelona. „Leider hatten die Barcelonesen nicht die Zeit, zu uns zu kommen. Da waren wir gezwungen, hinzufliegen“, schmunzelt Dominik Heikel, der kommissarische Schulleiter. Vor Ort wurde die Delegation freundschaftlich aufgenommen und das Programm und andere organisatorische Punkte geklärt: Die Jugendlichen sind jeweils in Gastfamilien untergebracht und nehmen auch am Unterricht im Gastland teil. Trotzdem soll Zeit für gemeinsame Unternehmungen bleiben.

Nach der Unterzeichnung des Vertrags geht es nun weiter mit den Vorbereitungen. In der Gesamtschule gibt es mehr Interessenten als Plätze, und das Programm für den Besuch im Januar muss weiter ausgearbeitet werden.

„Ich freue mich außerordentlich, dass es gelungen ist, eine zweite Austauschschule zu finden, und hoffe auf wunderbare Begegnungen“, so Dominik Heikel. Und Nicole Wasner unterstreicht: „Die zufriedenen Gesichter, wenn die Jugendlichen nach einem Austausch darüber berichten, zeigen mir jedes Mal, dass es genau richtig ist, so etwas anzubieten und weiter auszubauen.“

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