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Rheda-Wiedenbrück

Schwan verheddert sich in Angelschnur

Rheda-Wiedenbrück (kvs) - Eine erfolgreiche Tierrettung meldet die Freiwillige Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück: Sie war am Samstag zum Bänischsee in Rheda gerufen worden, weil sich dort ein Schwan in einer Angelschnur verheddert hatte. Zunächst war der Vogel einem Sportfischer aufgefallen.

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Der Mann versuchte noch, den Vogel selbst einzufangen und aus seiner misslichen Lage zu befreien. Das Tier machte sich aus lauter Panik jedoch aus dem Staub in Richtung anderes Ufer, wodurch sich seine Situation weiter verschlimmerte. Zuletzt war die meterlange grüne Nylonschnur mehrfach um den Körper des Schwans gewickelt.

Also verständigte der Angler die Feuerwehr. Einige Aktive aus dem Löschzug Rheda näherten sich gleichzeitig im Boot und auf dem Landweg dem Tier, kesselten es ein, befreiten es von seinen Fesseln. Zu dem Zeitpunkt war der Vogel schon so geschwächt, dass er keinerlei Gegenwehr mehr leistete.

Anschließend verständigten die Blauröcke Ina Schweikhardt vom Pferdeschutzhof „Four Seasons“ in Lintel, die den Schwan abholte. „Der war schon ziemlich schlapp“, stellte die Chefin fest, „hat sich allerdings recht schnell wieer berappelt.“ Nachdem er bereits am Sonntagmorgen die ersten Helfer auf dem Hof fauchend begrüßt hatte, war klar: „Der will zurück in die Freiheit.“ Einen nahen Maisacker als Startbahn nutzend hob der Vogel kurz darauf ab und nahm Kurs in Richtung Rheda.

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