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Familienfreundliche Zone beim Zug – Nachwuchs hat neue Regenten

So macht Kindern Karneval Spaß

Rheda-Wiedenbrück (WB/tim). Karneval in Rheda-Wiedenbrück, das ist auch und vor allem ein großer Spaß für die Familien. Deshalb gibt es kurz dem Sessionshöhepunkt ein neues Kinderprinzenpaar zu bejubeln, und beim Umzug am kommenden Rosenmontag gilt den Eltern samt Nachwuchs ebenfalls ganz besonderes Augenmerk.

Bürgermeister Theo Mettenborg, Corinna Renger (Fachbereich Jugend, Bildung, Sport), Esther Hartmann (Caritasverband), Guido Lütkewitte (Vorsitzender des Rosenmontagskomitees, unten von links) sowie (oben) Christoph Siebe und Tobias Düpjohann vom städtischen Ordnungsamt freuen sich auf Rosenmontag und hoffen, dass die familienfreundlichen Zonen wieder gut angenommen werden. Foto:

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wird es dieses Jahr erneut eine familienfreundliche Zone beim Rosenmontagsumzug am 4. März geben. Erstmals wird es die alkohol- und rauchfreie Zone auch in Rheda geben. Das Organisationsteam, bestehend aus Caritasverband, Rosenmontagskomitee und Stadtverwaltung, lädt alle kleinen Karnevalisten mit ihren Eltern an der Ecke Rektoratsstraße/Lange Straße in Wiedenbrück ab 14.30 Uhr und in Rheda ab 13 Uhr am Rathaus, Ecke Großer Wall/Widumstraße ein.

»Schön, dass wir die familienfreundliche Zone ausbauen können«, freut sich Bürgermeister Theo Mettenborg. »Die familienfreundliche Zone wurde 2018 – gemessen an der hohen ›Buggy-Dichte‹ - sehr gut angenommen«, berichtet Corinna Renger vom Fachbereich Jugend, Bildung, Sport rückblickend. Schnell stand fest, dass der kinderfreundliche Bereich dieses Jahr wieder eingerichtet wird. Die Zonen werden mit Hinweisschildern gekennzeichnet. Statt Alkohol und Zigaretten gibt es Heißgetränke und kleine Überraschungen.

Calli I. und Hanna II. proklamiert

Spaß für Jung und Alt gab es am Wochenende bereits beim Kinderkarneval der KG Helü. »Ich bin im Karneval noch unerfahren«, gestand der frisch gebackene Kinderprinz Calli I. Frisch der jungen Jeckenschar. Doch Unterstützung weiß er an seiner Seite: »Hanna wird mir ganz gewiss weiter helfen«. Denn anders als ihr Prinzgemahl kennt sich Hanna II. Ströker in der Narretei schon bestens aus: Seit vier Jahren tanzt die Neunjährige in der Minigarde der KG Helü.

Bislang hießen die Hobbys des ebenfalls 9 Jahre alten Prinzen Handball (er spielt beim WTV) und Fußball, wo er beim SC St. Vit das Tor hütet. Wenn neben der Schule (3. Klasse der Brüder-Grimm-Schule) noch Freizeit bleibt, sitzt Calli gern am Schlagzeug. Während Callis Mama Tanja und Papa Mario im Karneval nicht aktiv sind, ist es bei Hanna II. genau umgekehrt: Ihre drei Schwestern sind ebenfalls bei den Helüanern aktiv. Schwester Katharina war vor zehn Jahren auch Kinderprinzessin. Mama Michaela mischt bei den Herzdamen der Helüaner mit, und auch Papa Siggi feiert gern Karneval.

Wie ihr Prinz geht auch Hanna zur Brüder-Grimm-Schule, ist aber bereits in der vierten Klasse. Auch sie spielt beim WTV Handball, steht aber musikalisch eher auf sanftere Töne als Schlagzeug, wenn sie zur Flöte greift. Mit ihrem Motto setzen die beiden auf die große Karnevalsfamilie in der Doppelstadt: »Die Kinder in Wiedenbrück und Rheda, die feiern Karneval, das weiß doch Jeder«.

Eingebettet war die Kür der neuen Kinder-Regenten in eine bunte dreistündige Show, bei der die Aktiven der KG Helü noch einmal große Teile des Programms abspulten, mit dem sie wenige Stunden zuvor beim großen Galaabend begeistert hatten.

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