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Herbstkirmes auch am Feiertag – Krammarkt am Montag

Spaß haben mit Verlängerung

Rheda-Wiedenbrück (WB). Wenn Bürgermeister Theo Mettenborg am Freitag, 29. September, die Herbstkirmes eröffnet, herrscht in diesem Jahr fünf Tage lang Ausnahmezustand in der Wiedenbrücker Innenstadt. Erwartet werden zum Jahrmarktbummel nicht nur die Einheimischen, sondern auch zahlreiche Besucher aus Nah und Fern. Am Montag lockt der längste Krammarkt Ostwestfalens die Menschen in die Lange Straße.

Die erste Beigeordnete Christine Zeller war im vergangenen Jahr erstmals zu Gast auf der Wiedenbrücker Kirmes und schon bei der Eröffnung von dem Großereignis begeistert. Sie verteilt fleißig die Lebkuchenherzen an die zahlreichen Besucher. Foto: Waltraud Leskovsek

Der Charme der Herbstkirmes verzaubert. Musik und farbenfroher Lichterglanz, Gelächter und Gekreische, munteres Treiben überall. Dazu die Luft erfüllt mit Gerüchen von herzhaft bis süß. Gebrannte Mandeln, gebackener Fisch, Asiatisches aus dem Wok. All das vor der traumhaften Kulisse der historischen Altstadt.

Rasante Fahrgeschäfte und Karussells eingerahmt von zahllosen Los-, Schieß-, und Spielbuden sowie variationsreichen Imbissständen und vielen Getränkeständen, die zum Verweilen einladen, bilden ein abwechslungsreiches Volksfestangebot. Für die gebürtigen und angestammten Rheda-Wiedenbrücker hat die Herbstkirmes noch einen weiteren wichtigen Aspekt, denn auch viele ehemalige Rheda-Wiedenbrücker haben den Kirmestermin fest im Kalender angestrichen. Für sie ist das Fest Anlass, ihrer Heimat wieder einen Besuch abzustatten.

Verlosung und Freifahrten

Am Freitag, 29. September, eröffnet Bürgermeister Theo Mettenborg mit einem zünftigen Fassbieranstich um 15 Uhr auf dem Marktplatz offiziell die Kirmes. Mit dabei sind Vertreter des Rates, der Verwaltung und die beiden Sprecher der Schaustellergemeinschaft, André Schneider und Arno Heitmann. Gespannt warten auch viele Gäste und insbesondere Kinder auf den Start der Kirmes und die Verlosung toller Preise. Anschließend gibt es die lang ersehnten Freifahrten auf den Fahrgeschäften.

Nach Einbruch der Dunkelheit findet am Emssee um 20 Uhr ein Feuerwerk mit Musik statt. Die Schausteller finanzieren diesen Höhepunkt mit Unterstützung der Privatbrauerei Hohenfelde. Abgebrannt wird das Feuerwerk von der Firma Schneider Pyrotechnik aus Goslar. Die Kirmes schließt am Freitag um Mitternacht.

Der Samstag beginnt mit dem Wochenmarkt. Wegen der Kirmes bauen die Markthändler ihre Stände von 7.30 bis 13 Uhr auf dem Parkplatz Auf der Schanze auf. Kirmestrubel ist an diesem Tag von 14 Uhr bis Mitternacht.

Verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr

Der darauffolgende Sonntag ist verkaufsoffen. Von 13 bis 18 Uhr haben die Einzelhandelsgeschäfte in Wiedenbrück geöffnet und laden zum Einkaufsbummel ein. Dieser lässt sich angenehm mit einem Gang über die Kirmes verbinden. Sie ist am Sonntag von 13 bis 22 Uhr geöffnet.

Ein weiterer Höhepunkt ist am Montag der längste Krammarkt Ostwestfalens. Von 8 bis 15 Uhr verwandeln rund 160 reisende Händler die Lange Straße in ein Warenhaus der besonderen Art. Auf dem Krammarkt gibt es alles, was das Herz begehrt. Von Blumenzwiebeln über Bergkäse, von Unterwäsche bis zum Oberhemd sowie die begehrten Raritäten wie Wunderkleber, Pferdebalsam und andere Produkte, die die unglaublichsten Dinge ermöglichen, wechseln hier ihren Besitzer. Die Möglichkeit des Kirmesbummels bietet sich ab 11 Uhr.

Und dann geht die Herbstkirmes in die Verlängerung. Der 3. Oktober fällt in diesem Jahr auf den Dienstag nach der Kirmes – sie wird um diesen Tag verlängert und ist von 14 Uhr bis 22 Uhr geöffnet. Um 22 Uhr schließen die Schausteller ihre Geschäfte, und am Mittwochvormittag ist die Innenstadt schon wieder leer.

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