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Rheda

Teileröffnung der Spielerei in Rheda-Wiedenbrück

Rheda

In neuem Glanz präsentiert sich zumindest schon einmal ein Abschnitt der Spielerei im Flora-Park.

Durchtrennten das rote Band zur Eröffnung der „neuen“ Spielerei: (v. l.) Flora-Geschäftsführer Siefert, Elisabeth Witte, Dirk Kursim, Ralf Harz, Klaus Geppert, Tobias Kaltefleiter vom Verler Gartenbau und Bürgermeister Theo Mettenborg.

Rheda-Wiedenbrück (wl) - Landschaftsarchitektin Tanja Minardo hat mit ihrem Konzept zur Umgestaltung der Spielerei im Flora-Westfalica-Park reichlich Kreativität bewiesen: Zur offiziellen Teileröffnung zeigten sich die Besucher am Wochenende schwer begeistert. Wesentliche Veränderungsmaßnahmen sind ein beleuchteter Weg zum Kiosk, den nun eine gepflasterte Fläche umgibt, so dass Gäste nun auch bei mäßigem Wetter dort gut sitzen können.

Lärmschutzwand schützt vor Geräuschen

Unter alten Bäumen direkt neben dem Eingang ist ein einladender Biergarten entstanden, der durch das natürliche Blätterdach beschattet wird. Eine Lärmschutzwand mit einer Länge von 55 Metern schirmt etwaige Geräuschemissionen ab. Innen garantieren das Betonkerne, außen eine Sandsteinverblendung. Zudem wird die Wand noch begrünt, kündigt die Verwaltung an. Die Hecke am Emsweg ist erhalten worden. Auch der Bottichteich ist geblieben, wurde jedoch in Sachen Sicherheit aufgewertet. Er ist nunmehr nur noch 40 Zentimeter tief. Den Wasserlauf hat man mit Blick auf die Hygiene überarbeitet. 

„Niemand hatte bei dessen Bau damit gerechnet, dass er sich zu so einem attraktiven Spielbereich im Sommer entwickeln würde“, merkte Bürgermeister Theo Mettenborg, der die Eröffnung vornahm, an. Er betonte in seiner Ansprache, dass man bei der Umgestaltung die Anregungen der Rheda-Wiedenbrücker berücksichtigt habe. Ein Wunsch lautete beispielsweise, dass die Minigolfanlage bleibt. 

Minigolfanlage folgt in zweitem Schritt

Sie wird nun im zweiten Schritt gebaut und höchstwahrscheinlich passend zu den Ferien fertiggestellt sein. Auch der Hinweis, dass Rasenflächen zum Picknicken fehlten, ist aufgegriffen worden. Gelegenheit, eine gemütliche Rast zu machen, bietet ein Areal vor der Lärmschutzwand, wo überdies zwei Tischtennisplatten ihren Standort bekommen haben.

„Ziegenpeter“ freut sich über größere Streichelwiese

Besonders glücklich ist Rainer Stadler über seinen modernisierten Streichelzoo. Neue Zäune und eine deutlich auf rund 1000 Quadratmeter vergrößerte Streichelwiese bietet der Gruppe der derzeit sieben Ziegen, die alsbald schon um drei weitere Tiere erweitert wird, einen schönen Lebensraum. Stadler, auch „Ziegenpeter“ genannt, weil er sich seit 22 Jahren um den Bereich kümmert, möchte nun noch ein paar Nettigkeiten für die Herde basteln – beispielsweise einen Kratzbaum. Gefreut hat er sich auch über die Holzhütte, die ihm als Lager für die Strohballen dient. Die Bruttoumbaukosten der Spielerei liegen bei rund 570 000 Euro. Geld, das gut angelegt sei, weil die Spielerei ein Ort zum Wohlfühlen sei, wie der Bürgermeister betonte. Einheimische und Gäste schätzten das Naherholungsgebiet gleichermaßen.

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