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Rheda-Wiedenbrücker Fleischkonzern reagiert „temporär“ auf Marktschwäche – Automatisierung wird forciert

Tönnies streicht tausend Stellen

Rheda-Wiedenbrück

Deutschlands größter Fleischkonzern Tönnies mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück hat rund tausend Arbeitsplätze in der Produktion abgebaut. Am Stammsitz sind im Fleischwerk 1500 von 7000 Stellen gestrichen oder verlagert worden, an den beiden Standorten Sögel im Emsland und Weißenfels bei Leipzig seien zusammen rund 650 von jeweils 2000 Stellen weggefallen. Der Konzern spricht von einem „temporären“ Abbau und begründet diesen mit der schwierigen Marktlage.

Von Oliver Horst

Blick ins Tönnies-Fleischwerk am Stammsitz Rheda. Alleine hier hat der Konzern die Belegschaft um 1500 Mitarbeiter reduziert

Die Branche leidet unter Absatzrückgängen in Deutschland und der inzwischen schon fast zwei Jahre andauernden Exportsperre nach China wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) sowie einem reduzierten Schweineangebot.

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