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Rheda-Wiedenbrück

Tönnies nimmt Stellung zu Gerüchten

Rheda-Wiedenbrück (kvs) - Plant die Familie Tönnies, ihr Unternehmen zu verkaufen? Glaubt man dem Nachrichtendienstleister Bloomberg, so prüft die Eignerfamilie zumindest die Veräußerung. Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht - stattdessen aber eine Art internes Dementi.

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„Der Erfolg lässt uns nicht müde werden, weiterzumachen und in die nächste Generation zu starten“, sagen Maximilian und Clemens Tönnies.

Intern haben Clemens und Maximilian Tönnies – der Vater hält 45 Prozent am Unternehmen, sein Sohn fünf, die andere Hälfte Robert – binnen weniger Stunden Position bezogen. Unter dem Titel „Verkaufsgerüchte: Tönnies-Gruppe wächst, investiert und geht in die nächste Generation“ haben sich die beiden in einem Brief mit Datum vom Freitag an Mitarbeiter gewandt.

Unternehmen ist „kerngesund“

Darin schreiben Vater und Sohn, dass von „interessierten Gruppen“ das Gerücht gestreut worden sei, die Holding stehe vor einem Verkauf – und das in den Tagen des 50-jährigen Bestehens. „Der Erfolg lässt uns nicht müde werden, weiterzumachen und in die nächste Generation zu starten“, nehmen die Verfasser des Briefs Bezug auf Maximilian Tönnies, der inzwischen Teil des Managements ist. Der internationale Expansionskurs schreite stetig voran, das Unternehmen, das weltweit wachse, sei kerngesund, versichert die Führungsspitze.

Marktgerüchte kommentiere man nicht, wiederholen Clemens und Maximilian Tönnies die Aussage, die am Abend zuvor bereits Unternehmenssprecher Dr. André Vielstädte getätigt hat. „Schließlich sind wir es, die den Markt machen“, geben sich Vater und Sohn selbstbewusst. Man investiere derzeit stark in Deutschland, Großbritannien, Dänemark, China und Spanien, sei inzwischen auch im Veggie-Bereich unterwegs und erschließe neue Sortimente. „Wir entwickeln neue Haltungssysteme für Schweine, weil wir an den ländlichen Raum glauben. Diesen Kurs wollen wir mit euch gemeinsam fortsetzen.“

Nicht von Gerüchten leiten lassen

Von Gerüchten wolle man sich nicht beeinflussen lassen, heißt es abschließend. Vielmehr beweise man mit der täglichen Arbeit, „dass wir bereit sind für die Zukunft im Unternehmen“.

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