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Rheda-Wiedenbrück

Tönnies will Hilfe für Agrarbetriebe

Rheda-Wiedenbrück (dpa) - Clemens Tönnies, Mitinhaber von Deutschlands größtem Schlachtbetrieb, hat sich in der Debatte über mehr Tierschutz in Ställen für eine finanzielle Unterstützung von Agrarbetrieben ausgesprochen.

„Die Romantik muss aufhören“: Der Miteigentümer der Unternehmensgruppe Tönnies Holding aus Rheda-Wiedenbrück, Clemens Tönnies (r.), (neben seinemn Sohn und Tönnies-Mitgesellschafter Maximilian Tönnies), fordert eine andere Perspektive auf die moderne Landwirtschaft.

"Wenn wir nicht wollen, dass Schweine im geschlossenen Stall sind, dann müssen wir die gesetzlichen Rahmenbedingungen bieten und müssen dem Landwirt fairerweise vergüten, was er an Abriss- oder Umbaukosten hat", sagte der 64-Jährige.

Zugleich müsse klarer definiert werden, worüber geredet werde und was Massentierhaltung bedeute. "Es geht doch darum: Wie geht es dem Schwein in seiner Bucht und nicht wie viele Buchten gibt es in dem Stall", sagte der Mitinhaber des Unternehmens mit Firmenzentrale in Rheda-Wiedenbrück in Ostwestfalen. "Diese Romantik muss einfach aufhören. Wir haben eine hoch technisierte Landwirtschaft. Und auch eine hochverantwortliche Landwirtschaft".

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