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Rheda-Wiedenbrück

Umgehungsstraße über Monate dicht

Rheda-Wiedenbrück (kvs) - Für Irritationen haben zu Wochenbeginn Hinweisschilder am A2-Forum in Rheda gesorgt, wonach die Auffahrt zur Bundesstraße 64 in Richtung Lippstadt gesperrt ist. Beim Landesbetrieb Straßen NRW hatte man zunächst keine Erklärung für die Abriegelung.

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Voll gesperrt ist die Auffahrt zur Bundesstraße in Rheda bereits jetzt. Das hat allerdings noch nichts mit der angekündigten Sanierung der Fahrbahn zu tun, sondern liegt laut Landesbetrieb Straßen NRW an einer Instandsetzungsmaßnahme an der Lärmschutzwand in Höhe des A2-Forums. Foto:

So sei zwar eine größere Baumaßnahme geplant, es gebe jedoch keinen Anlass, die Strecke jetzt schon abzuriegeln, hieß es. Schließlich sei ob der Witterung der Beginn verschoben worden.

Bereits zweimal verschoben

Sven Johanning vom Landesbetrieb Straßen NRW musste zunächst einige Recherchen anstellen, um Licht ins Dunkel zu bringen. Demnach sind Instandsetzungsarbeiten auf der Umgehungsstraße geplant, die eigentlich Anfang vergangener Woche hätten beginnen sollen. Der Auftakt wurde inzwischen aber schon zweimal verschoben. Anlass für die aktuelle Sperrung der Auffahrt ist ein anderer: So finden derzeit Ausbesserungsarbeiten an Lärmschutzelementen statt.

Die weitaus umfangreichere Maßnahme kommt auf motorisierte Verkehrsteilnehmer erst noch zu: Der Landesbetrieb wird nach Auskunft Johannings die Bundesstraße ab Höhe A2-Forum auf einer Länge von 1,7 Kilometern sanieren – und zwar in beide Fahrtrichtungen. Im Wesentlichen sollen es Asphaltarbeiten sein, die auf der Umgehungsstrecke durchgeführt werden. „Gleichwohl schauen unsere Leute bei einer solchen Maßnahme auch links und rechts der Fahrbahn, ob etwas instandgesetzt werden muss“, erläuterte Johanning auf Anfrage dieser Zeitung. Das Investitionsvolumen beziffert der Sprecher des Landesbetriebs auf 1,2 Millionen Euro.

Fahrbahn zu schmal

Zunächst soll der Behörde zufolge beginnend in Höhe A2-Forum die Strecke gen Lippstadt in Angriff genommen werden. Nach etwa sechs Wochen ist die andere Fahrtrichtung an der Reihe. Umleitungen sind bereits ausgeschildert worden. Eine Führung des Verkehrs durch die Baustelle hindurch komme aufgrund der verhältnismäßig geringen Fahrbahnbreiten nicht infrage, sagte Sven Johanning.

Als Grund für die Verzögerung nennt Johanning die Witterung. So lasse sich Asphalt bei allzu niedrigen Temperaturen beziehungsweise starkem Niederschlag nicht verarbeiten.

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