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Rheda-Wiedenbrück

VHS ist für zweite Corona-Welle gerüstet

Rheda-Wiedenbrück (sbr) - Vor der Herausforderung, inmitten der Corona-Pandemie und dadurch bedingter Abstands- und Hygieneregeln ein attraktives wie vielseitiges Angebot bereitzustellen, hat das Team der Volkshochschule (VHS) Reckenberg-Ems bei der Gestaltung des neuen Semesterprogramms gestanden.

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„Uns ist diese schwierige Mission gelungen“, unterstrich VHS-Leiter André Mannke bei der Vorstellung des Bildungskatalogs für das kommende Wintersemester. Da Großveranstaltungen oder sportlich ausgerichtete Kurse pandemiebedingt nicht stattfinden können, sei das Programmheft zwar etwas dünner ausgefallen als gewohnt, aber dieser Umstand tue der Qualität keinen Abbruch. „Wir sind für eine zweite Corona-Welle gewappnet“, betonte Mannke.

Kleingruppen sind Trumpf

Die entscheidenden Vorkehrungen: Das Programm für das am Montag, 7. September, startende Semester ist mehr denn je auf Kleingruppen ausgerichtet. „Das ist jetzt unser Regelformat“, bekräftigte der VHS-Chef. Außerdem wurde das digitale Angebot ausgebaut. Veranstaltungen und Kurse mit einer Teilnehmerzahl von maximal 30 Personen finden im Luise-Hensel-Saal des Wiedenbrücker Stadthauses statt. Abstands- und Hygieneregeln gelten bei allen Programmpunkten.

Der neue Mann auf der Kommandobrücke des Bildungsinstituts verwies in diesem Zusammenhang auf den erfolgten Ausbau der Onlinepräsenz über die VHS-Cloud. Er bezeichnete es als Aufgabe ersten Ranges, die Präsenzveranstaltungen mit Online-Inhalten anzureichern. „Wir wollen die Transformation ins digitale Lernen begleiten“, sagte der Nachfolger des langjährigen VHS-Leiters Dr. Rüdiger Krüger.

Normalbetrieb, so gut es geht

Auf den Punkt gebracht liest sich die Marschrichtung des Rheda-Wiedenbrücker Bildungsträgers wie folgt: Es herrscht Normalbetrieb, soweit es geht. Und im Fall der Fälle ist die VHS nach eigenem Bekunden stets in der Lage, auf digitale Wege der Wissensvermittlung umzustellen. Zu Kursen und anderen Veranstaltungen können sich die Teilnehmer wie gehabt entweder persönlich, telefonisch oder online anmelden. Die Gebühren wurden zum Wintersemester indes angehoben, weil Unterricht oft nur in Kleingruppen möglich ist. Die Nutzer der vielfältigen Bildungsangebote zeigten dafür erfreulicherweise Verständnis, freute sich Mannke über den Rückhalt aus der Bevölkerung für die coronabedingten Änderungen.

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