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Bürgerinitiative hat Teilnahme abgelehnt

Wenneberschule: Sondersitzung abgesagt

Rheda-Wiedenbrück (WB). In rund einem Monat haben die Bürger Rheda-Wiedenbrücks die Möglichkeit, neben der Wahl des Bundestags auch darüber zu entscheiden, ob die Wenneberschule auslaufen soll oder nicht.

Um dieses Gebäude gibt es in Rheda-Wiedenbrück große Diskussionen: Soll die Wenneberschule erhalten blieben oder nicht? Parallel zur Bundestagswahl beantworten die Bürger diese Frage im Rahmen eines Bürgerentscheids. Foto: Carsten Borgmeier

Damit sich die Rheda-Wiedenbrücker über die Sachargumente und deren unterschiedliche Bewertungen durch die Fachverwaltung einerseits und die Bürgerinitiative andererseits informieren können, hatte Volker Brüggenjürgen als Ausschussvorsitzender zu einer Sondersitzung des Schulausschusses am kommenden Montag, 4. September, eingeladen. Die Bürgerinitiative hat jedoch eine Teilnahme an dem Schulausschuss abgelehnt. Daher wird die Sondersitzung am Montag abgesagt.

Austausch nur mit Bürgerinitiative sinnvoll

»Damit lässt sich das Ziel, Daten und Fakten aus beiden Positionen heraus zu beleuchten und den Bürgern eine umfassende Information zu ermöglichen, nicht realisieren«, sagt Brüggenjürgen. Der Fokus der Sitzung sollte darauf liegen, zentrale Aspekte – zum Beispiel Schülerzahlen, Schulwege und Qualitätsanforderungen an Grundschulgebäude – noch einmal gesammelt vorzustellen, auszutauschen und zu bewerten. »Dieser Austausch wäre aber ganz klar nur mit der Bürgerinitiative sinnvoll möglich gewesen.«

Erster Beigeordneter Dr. Georg Robra und Brüggenjürgen bedauern die Absage der Initiative. »Es gibt kein einfaches Schwarz oder Weiß und damit auch kein einfaches Falsch oder Richtig in Bezug auf die Zukunft der Wenneberschule«, so Brüggenjürgen. Es gehe vielmehr um die Frage, welche Anforderungen an die Bildung von Grundschulkindern jetzt und zukünftig gestellt werden und in welchem Gebäude sich diese langfristig besser realisieren lassen.

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