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Rheda-Wiedenbrück

Wohin mit dem trockenen Christbaum?

Rheda-Wiedenbrück (gl) - Engagierte Ehrenamtliche aus karitativen Vereinen sowie Verbänden sammeln in den kommenden Tagen wieder Weihnachtsbäume ein und freuen sich über eine Spende zur Unterstützung der Jugendarbeit. Die Nadelgehölze werden an zwei Samstagen, 9. und 16. Januar, abgeholt.

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Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die Tannen ohne Wurzeln oder Ballen sowie völlig schmucklos am Straßenrand deponiert werden müssen. Foto:

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die Tannen ohne Wurzeln oder Ballen sowie völlig schmucklos am Straßenrand deponiert werden müssen. „An den Zweigen dürfen weder Lametta noch Kugeln hängen“, heißt es aus dem Rathaus.

Zeitig an die Straße stellen

Im Gemeindegebiet von St. Clemens und St. Johannes in Rheda tragen die Messdiener Verantwortung dafür, dass die Tannen gegen eine Spende ordnungsgemäß entsorgt werden. Die Bäume sollten Samstag, 9. Januar, ab 8 Uhr am Straßenrand bereitliegen. Am selben Tag sind in Wiedenbrück Mitarbeiter des städtischen Bauhofs im Einsatz, die die Weihnachtsbäume aus privaten Haushalten zusammentragen. Wer in Lintel sein Nadelgehölz am Samstag, 9. Januar, ab 9.30 Uhr abgeholt wissen möchte, sollte dies anmelden. Die Verantwortlichen von der örtlichen Landjugendbewegung sind unter Telefon 01573/0939229 zu erreichen. Eine Woche später, am 16. Januar, verteilen sich die Messdiener von Herz-Jesu Batenhorst im Dorf und holen das abgetakelte Grünzeug ab. Die Verwaltung erinnert daran, dass die Vereine den Service ehrenamtlich anbieten.

„Bei der Menge an Straßen und Tannen kann es immer vorkommen, dass sie nicht alles schaffen und einzelne Bäume nicht abgeholt werden“, schreibt die Pressestelle im Rathaus. „Besonders einzeln stehende Häuser am Rand einer Siedlung werden in der Kürze der Zeit oft nicht angefahren.“ Überdies machten die Sammler in den vergangenen Jahren immer häufiger die Erfahrung, dass die Spendenbereitschaft stark nachlässt, bemängelt die Verwaltung. „Daher freuen sie sich in diesem Jahr ganz besonders über eine Würdigung ihres Engagements und die Unterstützung ihrer weiteren Arbeit in Form einer finanziellen Zuwendung. Wer etwas geben möchte, sollte seinen Baum der besseren Zuordnung wegen direkt vor dem Haus ablegen oder einen Zettel mit seiner Adresse an einem Zweig hinterlassen. Dann können die Helfer klingeln und die Spende abholen.“

Komposttonne als Alternative

Wer nicht bis zu den genannten Terminen mit der Entsorgung seines Weihnachtsbaums warten oder ihn noch etwas stehenlassen möchte, kann die Tanne über die eigene Komposttonne (zerkleinert) oder über das Kompostwerk Gütersloh, Am Stellbrink 25, entsorgen. Dort kostet die Entsorgung vier Euro. Für weitere Informationen stehen die Sammelgruppen sowie die Abteilung Öffentliche Sicherheit, Ordnung und Umwelt der Stadt Rheda-Wiedenbrück unter Telefon 05242/963243 zur Verfügung.

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