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8500 Euro für Flutopfer gesammelt

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Neuenkirchen (gl) - Ein waschechtes Schützenfest ist zwar nicht möglich gewesen, dafür hat die St.-Hubertus-Bruderschaft Neuenkirchen ihren Mitgliedern jüngst eine Alternative geboten. In Abstimmung mit dem Ordnungsamt genossen rund 270 Grünröcke einen Frühschoppen.

Vollen Einsatz für die Menschen in den Hochwasserkrisengebieten haben die St.-Hubertus-Schützen Neuenkirchen bei ihrem Frühschoppen gezeigt und insgesamt 8500 Euro gespendet. Das Foto zeigt bei der Scheckübergabe (v. l.) Erwin Kröger (stellvertretender Oberst), Michael Kriener (Kassierer), Andreas Brinkrolf (Oberst), Mario Kleinemeier (Diözesanbundesmeister), Ralf Bergmeier (Brudermeister), Dieter Pauleickhoff (stellvertretender Brudermeister) und Rudolf Bracht (Diözesanschießmeister). Foto:

Brudermeister Ralf Bergmeier begrüßte zu der Veranstaltung, die im Schatten des neuen Kolpinghauses bewusst ohne ein Rahmenprogramm auskam. „Unsere Mitglieder haben sich so lange nicht gemeinsam treffen können, da sollten keine langen Reden gehalten werden, sondern persönliche Gespräche im Vordergrund stehen“, heißt es in der Mitteilung des Vereins. Festwirt Thorsten Borgmeier mit Team sowie die Gastwirte Jürgen Krämer und Monika Dombrink freuten sich, die Schützen mit kühlen Getränken, einem Mittagsimbiss und einer anschließenden Kaffee- und Kuchentafel verwöhnen zu können. Für alle war die Bewirtung an diesem Tag kostenlos. Damit bedankte sich der Vorstand für die Treue der Mitglieder, die auch in dieser schwierigen Zeit fest zu ihrer Bruderschaft stehen. 

Üppige Spende

Oberst Andreas Brinkrolf und sein Stellvertreter Erwin Kröger ehrten die Vereinsjubilare. Einen weiteren Höhepunkt des Frühschoppens, der vom Musikverein Westerwiehe und dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkirchen schwungvoll begleitet wurde, bildete die Sammlung zugunsten der Flutgeschädigten im Rahmen der Spendenaktion vom Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) und Bund der St.-Sebastianus-Schützenjugend (BdSJ) im Diözesanverband Paderborn, die unter anderem von Diözesanbundesmeister Mario Kleinemeier aus Westerwiehe ins Leben gerufen wurde (diese Zeitung berichtete). 

Nachdem bereits bei der ersten Auszählung eine hohe Summe verkündet werden konnte, ließen es sich weitere Spender nicht nehmen, nochmals üppige Beträge beizusteuern, und auch die Bruderschaft ließ sich nicht lumpen. So kamen insgesamt 8500 Euro zusammen. 

Gelungene Aktion

Mario Kleinemeier und der Diözesanschießmeister Rudolf Bracht nahmen den Scheck persönlich von Brudermeister Ralf Bergmeier entgegen. Kleinemeier bedankte sich für die gelungene Aktion und wies darauf hin, dass das Geld zu 100 Prozent an die Menschen in den Hochwassergebieten weitergegeben werde. Wieder einmal zeige sich, dass die Schützen nicht nur feiern könnten, sondern sich vielfältig engagieren und rund um das Jahr ehrenamtlich einsetzen, lobte er. Damit seien sie ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft. Auf der Internetseite der Neuenkirchener Schützen finden Interessenten weitere Infos zur Spendenaktion sowie Fotos vom Frühschoppen.  www.hubertusschuetzen.com

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