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Tag der offenen Tür im neu eröffneten Gerätehaus der Feuerwehr Mastholte

Besucheransturm: Da brennt die Hütte!

Rietberg-Mastholte (WB). Offene Türen bei der Feuerwehr haben oftmals ihren Reiz. Stets sind die Gerätehäuser Anlaufpunkt insbesondere für Familien, die sich über die Arbeit der Blauröcke und deren Ausrüstung informieren wollen. Bei den Mastholter Feuerwehrleuten gab es bis dato außer den Wagen wenig zu sehen, denn das Gerätehaus war bekanntlich arg in die Jahre gekommen.

Petra Blöß

Nicht nur die Fahrzeugschau stößt auf großes Interesse: Auch der Musikverein Mastholte hinterlässt mit schwungvoller Blasmusik einen hervorragenden Eindruck. Foto: Petra Blöß

Jetzt aber kann auch die Wehr aus dem südlichen Stadtteil auftrumpfen und ohne Scham Gäste einladen – das neue Gerätehaus ist fertig und jetzt auch der breiten Öffentlichkeit bestens bekannt. Denn: Den Tag der offenen Tür nutzte eine vierstellige Zahl interessierter Bürger, um alles ganz genau in Augenschein zu nehmen.

Neues Gerätehaus kann sich sehen lassen

Dass es dabei viel zu sehen gab, versteht sich von selbst. Angesichts des Ansturms, der schon zur Frühschoppenzeit einsetzte, wurden geordnete Führungen durch die weitläufigen Räumlichkeiten angeboten. Der Blick hinter die Kulissen offenbarte jedem die moderne Funktionalität, die das Drei-Millionen-Euro-Projekt, von der Stadt eigenfinanziert, auszeichnet. Schulungsräume, Küchenzeile, Lagerbereiche, die Spindanlagen, Sanitärräume – alles durfte besichtigt werden.

Die große Fahrzeughalle diente als Ausstellungs- und Gaststättenbereich. Hier war neben Infoständen verschiedener Anbieter aus dem Bereich des Rettungs- und Hilfswesens auch die große Cafeteria, mit Kuchen bestückt von den Frauen der Blauröcke, untergebracht.

Auch das THW ist vor Ort

Draußen sorgte eine kleine Budenstadt für die Verpflegung der vielen Gäste, und mittendrin ging es urig bayrisch-gemütlich zu. Ideales Terrain also, um sich in vielen Gesprächen mit den Kameraden der Löschzüge über die Arbeit der Ehrenamtler zu unterhalten. Das Technische Hilfswerk (THW) Gütersloh demonstrierte Rettungsmaßnahmen, für Kinder gab es jede Menge Spiel- und Tobe-Ecken und sogar eine Hüpfburg in Form eines Feuerwehrfahrzeuges.

Wem Höhenangst fremd ist – und das war angesichts der langen Schlange, die quer über den Platz reichte, offenbar bei vielen so –, der konnte aus einer Krangondel heraus aus gut 40 Metern Höhe das weitläufige neue Areal der Wehr betrachten. Für die musikalische Begleitung des fröhlichen Herbstfestes zur Einweihung der Anlagen sorgte der Musikverein Mastholte mit schwungvoller Blasmusik.

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