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Bürgerradweg in Westerwiehe: Zweiter Abschnitt eingeweiht

Rietberg

Nun hoffen Rathauschef Andreas Sunder und viele Bürger, dass auch der Lückenschluss bis nach Steinhorst noch gelingt.

Der zweite Bauabschnitt des Bürgerradwegs an der Westerwieher Straße wurde jetzt mit der offiziellen Einweihung durch Bürgermeister Andreas Sunder (Mitte) und Ortsvorsteher Detlev Hanemann (l.) fertiggestellt.

Rietberg-Westerwiehe (gl) - Über den Radweg entlang der Westerwieher Straße in Westerwiehe sind in den vergangenen Monaten schon viele hundert Fahrräder gerollt. Eine offizielle Einweihung der Strecke hatte wegen coronabedingter Einschränkungen bisher nicht stattfinden können. Das haben Bürgermeister Andreas Sunder und Ortsvorsteher Detlev Hanemann nun nachgeholt.

Insgesamt rund 1,6 Kilometer

Umgesetzt wurde der rund 1,6 Kilometer lange Radweg in zwei Abschnitten: hinter dem östlichen Ortsausgangsschild zunächst bis zur Straße Binnerfeld und anschließend weiter bis zur Straße Zum Sporkfeld. Sunder nutzte das gesellige Zusammentreffen bei Bratwurst und Getränken, um jenen Anliegern zu danken, die die notwendigen Grundstücke für das Vorhaben bereitgestellt hatten. „Nur mit ihrer Unterstützung war die Realisierung und somit mehr Verkehrssicherheit hier in Westerwiehe möglich“, betonte der Rathauschef. Auch Fachbereichsleiter Bauen, Matthias Setter, war nach Westerwiehe gekommen und stand für Fragen und Antworten bereit. 

Hanemann sprach der Stadtverwaltung seinen Dank aus, die – insbesondere in Coronazeiten – beim Bau unterstützt hatte. Denn für einen Bürgerradweg, so sagt es bereits der Name, ist auch das Engagement der Bürger erforderlich. Insbesondere vorbereitende Maßnahmen hatten die Westerwieher geleistet. Hinzu kamen Zuschüsse vom Land NRW. Im Fall des Radwegs entlang der Westerwieher Straße waren das rund 250.000 Euro für beide Abschnitte. 

„Aller guten Dinge sind drei“

Doch: „Aller guten Dinge sind drei“, wie Andreas Sunder meinte. Denn der Bürgermeister wünscht sich genauso wie viele Bürger die Realisierung eines dritten Bauabschnitts. „Wenn es uns jetzt noch gelingt, die notwendigen Grundstücke zu erwerben, dann können wir den Radweg bis nach Steinhorst fortführen“, erklärte Sunder gegenüber den rund 40 Westerwiehern, die sich am bisherigen Endpunkt des Radwegs an der Kreuzung Westerwieher Straße/Kaunitzer Straße getroffen hatten. Mit dem dann erfolgten Lückenschluss entfalte der Bürgerradweg erst seine komplette Bedeutung, hieß es.

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