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Rietberg

Bürgerstiftung Rietberg sammelt 35.000 Euro ein

Rietberg (gl)

Der Aufruf der Stadt Rietberg, sich für Geflüchtete aus der Ukraine zu engagieren, hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst.

Die Kuratoriumsmitglieder (v. l.) Andrea Kühlmann, Heiner Rasche, Anja Rodenbeck und Norbert Laumeier wurden beim Packen der Willkommenstüten spontan von Sängerin Anna-Maria Zimmermann unterstützt.

Rietberg (gl) - Der Aufruf der Stadt Rietberg, sich für Geflüchtete aus der Ukraine zu engagieren, hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Auf dem Spendenkonto der Bürgerstiftung sind demnach binnen vier Wochen rund 35.000 Euro eingegangen, wie es aus dem Rathaus heißt. 

Unbürokratische und bedarfsgerechte Hilfe

Sparkasse Gütersloh-Rietberg: IBAN DE06 4785 0065 0032 0078 90; Volksbank Rietberg: IBAN DE77 4786 2447 0055 5559 01 (Verwendungszweck lautet jeweils „Ukraine“).

„Wie versprochen, wird die Bürgerstiftung Rietberg diese Einnahmen nun unbürokratisch und bedarfsgerecht für die schutzsuchenden Flüchtlinge einsetzen“, lässt die Kommune wissen. In Koordination mit der Stadtverwaltung und den vor Ort aktiven Organisationen wie zum Beispiel den Caritas-Konferenzen werden die Gelder für dringend benötigte Artikel eingesetzt. Den Schulsozialarbeitern steht der Topf für die zu betreuenden ukrainischen Schüler ebenfalls Verfügung. 

Die oft verzweifelten Mütter und ihre Kinder werden mit Willkommenstaschen begrüßt. Sie beinhalten die nötigsten Dinge wie ein paar haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel. Die Tüten für den Nachwuchs warten mit Malbüchern und Süßigkeiten auf. „Wir wollen den traumatisierten Flüchtlingen und insbesondere den Kindern mit unseren süßen Tüten ein wenig Trost und Zuversicht schenken“, sagt Kuratoriumsvorsitzender Norbert Laumeier. 

Weitere Spenden erbeten

Zugleich bedankt sich die Bürgerstiftung bei allen, die den Hilfsfonds ausgestattet haben. Jedoch solle der Spendenzufluss nicht ins Stocken geraten, wünscht sich Laumeier weiter. Denn angesichts der noch zahlreich zu erwartenden Flüchtlinge seien sicher weitere Hilfen nötig, um den in Rietberg Ankommenden eine Erstausstattung zu besorgen. Laumeier: „Zeigen auch Sie Menschlichkeit und Solidarität – jeder Beitrag lindert das Leid und spendet Hoffnung.“ Deshalb weist der Kuratoriumsvorsitzende noch einmal auf die Bankverbindungen für weitere Geldspenden hin.

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