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Wichtige Tipps für Weiberfastnacht und Rosenmontag

Damit im Karneval nichts schiefläuft

Rietberg (WB/stl). Der Höhepunkt der fünften Jahreszeit steht unmittelbar bevor: Es ist wieder Straßenkarneval in Rietberg. Weiberfastnacht am 28. Februar, Rosenmontag am 4. März – die Veranstalter erwarten jeweils rund 15.000 feierfreudige Jecken. Die kommen nicht nur aus Rietberg selbst, sondern auch von außerhalb. Grund genug, an dieser Stelle einige wichtige Informationen zusammenzutragen.

Lange müssen sie nicht mehr warten: Am kommenden Donnerstag, 28. Februar, sind die wilden Weiber wieder unterwegs, der große Zug zieht durch die Stadt, hier eine Impression vom vergangenen Jahr. 15.000 Besucher werden erwartet. Damit alles gut läuft, gibt es ein paar Regeln zu beachten. Foto: Wolfgang Wotke

Die Stadtverwaltung empfiehlt den Besuchern, möglichst mit dem öffentlichen Nahverkehr anzureisen. Aus den Rietberger Stadtteilen werden wieder Sonderbusse eingesetzt. Die Fahrpläne sind auf der städtischen Internetseite www.rietberg.de nachzulesen. Parkmöglichkeiten für Pkw gibt es im begrenzten Umfang neben dem Busbahnhof am Torfweg sowie an der Delbrücker Straße. Der Schotterparkplatz gegenüber dem E-Center steht – anders als in den Vorjahren – nicht mehr zur Verfügung.

Straßen Gesperrt

Während des Karnevals-Wochenendes werden einige Straßen in der Innenstadt gesperrt: Die Rathausstraße bleibt von Donnerstag, 28. Februar, um 12.30 Uhr bis zum nächsten Tag um 12 Uhr ebenso gesperrt wie am Sonntag, 3. März, von 14 bis 23 Uhr. Nochmals gesperrt wird die Rathausstraße am Rosenmontag ab 8.30 Uhr bis zum Dienstag um 12 Uhr. In der unmittelbaren Zeit vor und nach Karneval ist die Einfahrt in den Stadtkern für Anlieger wie Kunden der Geschäfte und Besucher von Arztpraxen frei.

Voll gesperrt wird auch die Heinrich-Kuper-Straße, und zwar am Donnerstag von 12.30 bis 3 Uhr nachts, am Sonntag von 14 bis 23 Uhr und Rosenmontag von 8.30 bis 3 Uhr. Bereits ab Montag, 25. Februar, sind die Bereiche der Straßen Ennebutt, Westwall und Rügenstraße gesperrt, um die Festzelte aufzubauen.

Premiere für Familienzone

Erstmals richtet die Stadt am Rosenmontag – der Umzug beginnt um 14.11 Uhr – an der Krummen Straße eine sogenannte Familienzone ein. Hier sollen insbesondere Eltern mit Kindern am Nachmittag den großen Umzug frei von Alkohol und Zigaretten erleben könne. Mitarbeiter der Caritas betreuen diesen Bereich.

In den weiterführenden Schulen verteilt Rietbergs Gleichstellungsbeauftragte Andrea Buhl Bierdeckel mit dem Hinweis »Pass auf dein Glas auf!« an mehr als 1100 Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse. Mit den Bierdeckeln, die auf die Gefahr von K.O.-Tropfen aufmerksam machen und eine Hilfe-Adresse bereithalten, können Feiernde ihr Glas abdecken und ihr Getränk vor den fiesen Drogen schützen.

Glasverbot verschärft

Zudem kündigen Polizei und Ordnungsamt für Altweiber und Rosenmontag wieder Kontrollen im Stadtgebiet mit dem Schwerpunkt Jugendschutz an. Sehr viel strenger nachgeschaut wird außerdem beim Glasverbot, das während der Karnevalstage in der gesamten Innenstadt gilt. Wer bisher mit Glas erwischt wurde, konnte von Polizei und Ordnungsabteilung ermahnt werden. Zudem mussten Flaschen abgegeben werden. Ab diesem Jahr kann, wer trotz des Verbots Flaschen mitbringt, mit einem Bußgeld in Höhe von 5 bis 1000 Euro belegt werden. Außerdem ist der Geltungsbereich des Glasverbots um die Bereiche Süd- und Westwall sowie die Bleiche erweitert worden. Das ist Teil einer neuen Verordnung, die unlängst in Kraft getreten ist.

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