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Mastholter Feuerwehrleute weihen ihr neues Gerätehaus ein

Das Helfen ist in der DNA verankert

Rietberg-Mastholte (WB/pkb). Jetzt ist es offiziell in Betrieb genommen – das neue Gerätehaus der Feuerwehr Mastholte. Mit einem Festakt vor mehreren hundert geladenen Gästen starteten am frühen Samstagabend die Feierlichkeiten, die sich mit einer Partynacht und einem äußerst gut besuchten Tag der offenen Tür fortsetzten.

Bürgermeister Andreas Sunder (links) übergibt den symbolischen Schlüssel an Matthias Setter, den Leiter der Rietberger Gesamtwehr. Foto: Petra Blöß

Das rund drei Millionen Euro teure Gebäude, das die Kommune komplett eigenfinanziert, beherbergt wie berichtet nicht nur die Fahrzeuge und die komplette Ausrüstung der ehrenamtlichen Blauröcke, sondern auch Gemeinschafts- und Schulungsräume sowie auch Möglichkeiten für die Jugendfeuerwehr.

Gebäude fügt sich gut in die Umgebung ein

»Helfen, das ist in eurer DNA wirklich fest verankert«, wandte sich Bürgermeister Andreas Sunder an die Aktiven. »Und deshalb steht zuvorderst einmal der Dank aller Bürgerinnen und Bürger für die Bewältigung aller Einsätze, gerade auch solcher, die euch allen sicher auch unter die Haut gehen.«

Die Wehr müsse »fit sein, um die Einsätze zu bewältigen, fit in der Ausbildung, aber auch fit in der Ausrüstung.« Man könne jetzt ein modernes Gebäude in Dienst stellen, das weit mehr ist als nur eine Ausrüstungsbewahrungsstätte. »Und es zeigt sich städtebaulich gut integriert im Ortsbild von Mastholte.«

Beim Brandschutz herrscht 100 Prozent Einigkeit

Der Dank des Bürgermeisters galt allen am Bau Beteiligten ebenso wie den Ratsvertretern. »Wenn es um den Brandschutz geht, haben wir in Rietberg eine hundertprozentige Bürgermeistermehrheit.« Pfarrer Andreas Zander betonte in seiner Ansprache: »Wichtig ist der Geist, der in diesem Gebäude herrscht. Wenn ihr euren Einsatz nicht gerne miteinander und für die Mitmenschen tut, dann könnt ihr noch so ein tolles Haus haben, es bedeutet nichts.« Zander, der die Räumlichkeiten offiziell segnete, sagte auch: »Wir Menschen haben nicht alles im Griff, wir müssen uns darauf verlassen können, dass uns noch eine größere Macht den Rücken stärkt. Mit Gottes Segen gebe ich euch die Zusage, dass das kleine Mehr über unser Tun und Können hinaus immer dabei ist.«

Als »wirklich gelungenes Projekt« bezeichnete Stadtwehrleiter Matthias Setter, der aus der Hand von Andreas Sunder den symbolischen Schlüssel übernahm, das Gerätehaus. Setter erklärte, ehe er selbst den Schlüssel an Löschzugführer Günter Poll weiterreichte: »Ein Leiter der Feuerwehr ist ohne seine Mannschaft nichts wert. Der Dank gilt allen Verantwortlichen, bewahren Sie sich diesen Mut zu solchen Entscheidungen. Jede Investition in den Brandschutz ist auch Motivation für unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte.«

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