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Die RMW Wohnmöbel GmbH begrüßt 500 Facheinkäufer zur mehrtägigen Hausmesse

Das Schlafzimmer feiert Premiere

Rietberg (WB). Zur gerade eröffneten, fünftägigen Hausmesse zeigt die RMW Wohnmöbel GmbH erstmals auch selbst entworfene Schlafzimmer. Während zu der Veranstaltung etwa 500 Facheinkäufer aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet werden, sind am Sonntag, 24. September, zum Tag der offenen Tür die Endverbraucher willkommen.

Carsten Borgmeier

Rudolf Eikenkötter (54) ist der kreative Kopf der RMW. Zur gestern eröffneten Hausmesse im Rahmen der »Möbelmeile«, einem Verbund von 17 Möbelhäusern in OWL, werden bei RMW erstmals auch Schlafzimmer-Systeme gezeigt. Foto: Carsten Borgmeier

Die Zeichen stehen für den von Rudolf Eikenkötter (54) und Ulrich Thiele (60) an der Industriestraße in Rietberg gegründeten Komplett-Einrichter auf Expansion. Nicht zu übersehen ist das am 2010 errichteten Hauptsitz an der Karl-Schiller-Straße 5: Die Verwaltung, Teile der Produktion sowie eine 2700 Quadratmeter umfassende Ausstellung befinden sich auf einem 100.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Bundesstraße 64. »Wir haben hier noch Luft nach oben«, meint Eikenkötter im Hinblick auf zukünftige Erweiterungen.

Keine Ausgliederung in Niedriglohn-Länder

Etwa 500 Beschäftigte sind an drei Standorten in Rietberg und Oelde-Stromberg tätig, fertigen zehn Modell-Linien in den Bereichen Garderoben, Wohn- und Esszimmer sowie Büros. Neu hinzugekommen sind jetzt eben Schlafzimmer-Systeme, zu denen auch begehbare Kleiderschränke gehören. Küchen oder Bäder seien kein Thema, so Eikenkötter.

»Wir haben uns der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Wohnmöbeln mit Herz und Hand verschrieben hat«, sagt der Ingenieur und frühere Unternehmensberater. Er betont, dass alle Produkte von RMW ausschließlich an den hiesigen Standorten gefertigt werden. Unternehmensbereiche in Niedriglohn-Ländern auszugliedern, erteilt der 54-Jährige eine deutliche Absage. Das sei bei der individuellen Ausgestaltung der Möbel nicht sinnvoll, so der geschäftsführende Gesellschafter.

Der 54-Jährige ist der kreative Kopf des Unternehmens

»Unsere konsequente Standortpolitik bedeutet Flexibilität, die nicht nur unseren direkten Kunden, dem Fachhandel, sondern auch den Endverbrauchern zu Gute kommt«, sagt der gebürtige Oelder. Eikenkötter führt jedoch nicht nur mit Ulrich Thiele den Mittelständler, der 54-Jährige ist auch der kreative Kopf der Firma: Die aus sechs unterschiedlichen Furnieren, 24 Lackfarben und fünf Massivhölzern bestehende Produktpalette ist von Eikenkötter entworfen worden.

»Die Wohnung und Einrichtung nimmt einen wichtigen Platz in unserem Leben ein«, meint er und fügt an: »Damit Menschen ihrem individuellen Wohngefühl möglichst viel Gestaltungsspielraum geben können, entwickeln wir zeitgemäße Wohnsysteme – von modern bis klassisch.«

Das scheint bei den Kunden, 20 Prozent des Produktionsvolumens werden im angrenzenden Ausland verkauft, gut anzukommen, denn die Firma benötigt Arbeitskräfte: »Wir suchen Auszubildende als Tischler und Industriekaufleute sowie Fachleute für unsere Fertigungsbetriebe«, sagt Eikenkötter.

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