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Rietberg

Dorfplatz-Planungen rücken ins Jahr 2021

Rietberg (ssn) - Gut zwei Wochen nach der Bürgerinformationsveranstaltung im Saal des Hotels Adelmann hat die Politik nun den Zeitkorridor für die weiteren Planungen zum Mastholter Dorfplatz vorgegeben.

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Einstimmig beauftragte der Bauausschuss die Verwaltung am Dienstagabend damit, die Projektentwürfe unter Berücksichtigung der Anregungen aus der Bevölkerung zu konkretisieren und diese dem Gremium spätestens Anfang des zweiten Quartals 2021 erneut vorzulegen. Damit rückt auch der Antrag auf Förderung des Vorhabens in das kommende Jahr. Es bestehe indessen keinerlei Druck, in dieser Sache etwas übers Knie zu brechen, betonte Bürgermeister Andreas Sunder, der sich noch einmal für die Devise „Gründlichkeit vor Schnelligkeit“ aussprach. Dies sei an dem Infoabend bei Adelmann ebenfalls Konsens unter den Mastholtern gewesen.

Ausschussmitglieder befürworten Marschroute

Die Ausschussmitglieder befürworteten diese Marschroute. Auf diese Weise bleibe genügend Zeit, die Dorfplatz-Entwürfe anzupassen und dabei ein möglichst breites Einvernehmen mit den Menschen vor Ort herzustellen, meinte SPD-Fraktionschef Gerd Muhle. Das sah Robert Dirkwinkel (CDU) ebenso. „Es ist unsere verdammte Pflicht, am Ende etwas zu entschließen, das möglichst viele Bürger mitnimmt“, stellte er heraus.

Er habe als weiteren Wunsch der Mastholter wahrgenommen, dass Dopplungen in der Ausstattung auf den zwei zur Verfügung stehenden Flächen am Handwerkerbaum sowie an der Kirche möglichst vermieden werden sollten, gab der Fraktionsvorsitzende der Christdemokraten, Marco Talarico, zu Protokoll: „Das sollten wir an die Planer weitergeben.“

„Sollten in dem Prozess ergebnisoffen bleiben“

Irmgard Bartels’ (CDU) Vorstoß, den Beschlussvorschlag dahingehend zu ändern, dass künftig nur mit beiden genannten Arealen im Tandem weitergeplant wird (Bartels: „Das ist mehrheitlicher Bürgerwunsch“), wollte das Gremium nicht mittragen. „Wir sollten in dem Prozess ergebnisoffen bleiben“, argumentierte etwa FWG-Ratsherr Hajo Ahrens.

Rückendeckung erhielt er von dem Fraktionschef der Rietberger Freien Wählergemeinschaft, Josef Beermann. Er wies darauf hin, dass bei einer Überplanung der Fläche am Handwerkerbaum letztlich auch die Frage der Nachnutzung des angrenzenden ehemaligen Hauptschulgebäudes berücksichtigt werden müsse. Bekanntlich möchte die Verwaltung zunächst die Raumbedarfe der Grundschulen im Stadtgebiet ermitteln, bevor über die Zukunft der einstigen Klassenzimmer entschieden werden kann.

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