1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Rietberg
  6. >
  7. Er schreitet mutig voran

  8. >

Andreas Sunder offiziell für die Bürgermeisterwahl am 16. September nominiert

Er schreitet mutig voran

Rietberg (WB). Jetzt ist es auch offiziell: FWG, SPD und Bündnisgrüne haben Andreas Sunder zu ihrem Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 16. September nominiert. Während der Mitgliederversammlung im Rietberger Heimathaus erhielt er in geheimer Abstimmung 58 Ja-Stimmen; es gab eine Enthaltung.

Stefan Lind

Eine Torte aus Silkes Zuckerwerkstatt in Varensell gibt es für den frisch gekürten Bewerber (von links): Gerd Muhle, Dr. Ute Buchheim, Andreas Sunder und Hans-Dieter Vormittag. Foto: Lind

Der Bürger wird bei wichtigen Entscheidungen mitgenommen

Der Amtsinhaber möchte also sieben Jahre weitermachen. »Das ist nicht selbstverständlich«, stellte die FWG-Vorsitzende Dr. Ute Buchheim fest. Bürgermeister zu sein, das sei ein Knochenjob, es bedeute, viel Verantwortung zu tragen und einen breiten Rücken zu haben. Was Sunders Wirken angeht, fand sie nur lobende Worte: »Es klappt.« In Rietberg sei seine neue Handschrift spürbar, »Andreas ist ein Bürgermeister, der mutig voranschreitet.«

Ganz ähnlich äußerte sich Gerd Muhle (SPD). Er habe in den Jahrzehnten seiner kommunalpolitischen Arbeit noch nie einen Bürgermeister erlebt, der so viel Wert darauf lege, die Bürger mitzunehmen bei wichtigen Entscheidungen. Und das Betriebsklima im Rathaus nicht zu vergessen, das sich nach Sunders Amtsantritt maßgeblich verbessert habe, wie Muhle und Hans-Dieter Vormittag (Bündnisgrüne) unisono unterstrichen.

Sunder sieht sich weiterhin als unabhängiger Kandidat

Andreas Sunder selbst bezeichnete es als »berührendes Gefühl«, auf diese Weise das Vertrauen ausgesprochen zu bekommen. Bürgermeister zu sein, bedeute für ihn ein Riesenglück, aber auch viel Verzicht, vor allem im privaten Bereich. Er erinnerte daran, dass er sich, wie bei der Wahl 2012, als unabhängiger Kandidat sehe: »Ich bin nicht Erfüllungsgehilfe irgendeiner Parteipolitik.«

In seinem gut 20-minütigen Wortbeitrag listete er auf, was in den vergangenen Jahren alles gelungen sei. Dazu zählten Themenbereiche wie die Neugestaltung der Schullandschaft, die Konsolidierung des Haushalts, die Unterstützung der heimischen Wirtschaft, das Schaffen bezahlbaren Wohnraums, der Klima- und Umweltschutz und die Entwicklung der Stadtteile. Zudem sei in Rietberg in den Wochen und Monaten der akuten Flüchtlingskrise hervorragende Arbeit geleistet worden. Selbstkritisch räumte Sunder ein, dass es in Sachen schnelles Internet besser laufen könne. Das Stichwort City-Outlet fiel in seiner Bilanz der vergangenen sechs Jahre allerdings nicht.

Startseite