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Feuerwehr-Spielmannszug Neuenkirchen würdigt Heinz-Hermann Dreisewerd

Jetzt ist er Ehrenvorsitzender

Rietberg-Neuenkirchen (WB). Der Feuerwehr-Spielmannszug Neuenkirchen hat einen neuen Ehrenvorsitzenden. In der Generalversammlung der aktiven Gemeinschaft am zweiten Adventswochenende erhielt Heinz-Hermann Dreisewerd eine entsprechende Ernennungsurkunde.

Petra Blöß

Vorsitzender Frank Hesse (rechts) und stellvertretender Stadtbrandmeister Christian Uhr (Mitte) küren Heinz-Hermann Dreisewerd zum Ehrenvorsitzenden des Spielmannszuges. Foto: Petra Blöß

Nach 25 Jahren legte der musikalische Leiter der erfolgreichen Truppe sein Amt als zweiter Vorsitzender nieder. Er wolle ein wenig kürzer treten, hatte er im Vorfeld des Treffens im vereinseigenen Probenraum am Westfalenweg signalisiert. Damit das auch mit einem passenden Übergang in etwas mehr Ruhe geschieht, spendierten seine Musikerkameradinnen und -kameraden einen Ausflug ins Zillertal, den er mit seiner Frau demnächst genießen kann. Lang anhaltende stehende Ovationen kennzeichneten die Verabschiedung Dreisewerds aus diesem Amt, neuer zweiter Vorsitzender ist Sebastian Kleinegräber.

Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr im Rietberger Land ist generationenübergreifend, was in der Versammlung deutlich wurde. Von den Jüngsten bis zu den Ältesten, alle konnten gemeinsam zufrieden zur Kenntnis nehmen: Es läuft rund bei den Musikern – in allen Belangen.

Wie Bürgermeister Andreas Sunder in seinem Grußwort betonte, habe das Orchester eine sehr große Bekanntheit und Beliebtheit auch überregional erreicht. Ein breites Repertoire quer durch alle musikalischen Genres sorge bei allen Auftritten für Freude. Besonders hob Sunder die aktive  Jugendarbeit des Spielmannszuges hervor. „Davon können sich andere auch eine Scheibe abschneiden und Sie hier als Vorbild nehmen“, stellte er heraus.

Viel Lob vom Bürgermeister

Dem Stadtoberhaupt oblag vor den zahlreichen Mitgliedern und den hohen Repräsentanten der heimischen Feuerwehr die Ehrung der Jubilare. Seit 25 Jahren gehören Dirk Niemeyer und Kristina Polerowicz der Gemeinschaft an. Tatsächlich schon 50 Jahre ist Franz-Josef Aschhoff aktiv dabei.

Als eine seine absolut letzten Amtshandlungen übernahm der stellvertretende Stadtbrandmeister Christian Uhr – er scheidet am Donnerstag mit  der Sitzung des Rates aus der Position aus – die Ehrung der jungen Feuerwehrmusiker vor. Bestens ausgebildet und hoch motiviert, das gilt im Spielmannszug nicht nur seit 120 Jahren, sondern derzeit auch ganz besonders für die neuen Oberfeuerwehrmusiker Fabian Hesse, Justin Brummel und Pablo Malchus, die erfolgreich den entsprechenden D1-Lehrgang absolviert hatten. Noch ein Stückchen weiter geht es für ein Quartett, das den D3-Ausbildungsgang bestanden hat. Chiara Kochtokrax, Melinda Hamschmidt, Cedrik Hanswillemenke und Jana-Marie Hamschmidt tragen nun den Titel Feuerwehruntermusikmeister(in).

Traurig zeigten sich alle Anwesenden über die Entscheidung von Michelle Ketzer und Wolfgang Wiesbrock, das aktive Orchester zu verlassen. Erstere will sich vermehrt ihrem zweiten Hobby, dem Voltigieren, widmen und steigt nach 15 Jahren aus. Wiesbrock wird ebenfalls aus zeitlichen Gründen nach 44 Jahren kürzer treten.

Die Jahresbilanz machte deutlich, wie viele Verpflichtungen der Spielmannszug binnen zwölf Monaten absolviert. „Da kommt einiges zusammen“, stellten die Referentinnen Chiara Kochtokrax und Melinda Hamschmidt in ihrem Rückblick fest. Und der Ausblick auf 2020 zeigte: Es wird nicht weniger im neuen Jahr. Vorsitzender Frank Hesse dankte allen Beteiligten ausdrücklich für ihren unermüdlichen Einsatz.

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