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Zum 1. November soll es eine Transfergesellschaft geben

Kuper: Angebot für 42 Mitarbeiter

Rietberg (WB). Für 42 Mitarbeiter des insolventen Maschinenbauunternehmens Kuper soll es zum 1. November eine Transfergesellschaft geben. Dies teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Hendrik Heerma am Montag in ei­ner Mitarbeiterversammlung mit.

Das Betriebsgelände des insolventen Maschinenbauunternehmens Kuper. Foto: Lind

Seit dem Antrag auf Insolvenzeröffnung am 1. August war schon zu erwarten, dass es bei dem Rietberger Unternehmen einen strukturellen Umbau geben wird. Mit der Gründung der Transfergesellschaft verbunden sei ein Konzept für die Fortführung des Unternehmens. »Ohne eine wirtschaftlich tragfähige Perspektive wird sich kein Investor rühren«, sagte Heerma. Er stehe mit Interessenten im Gespräch – darunter Gesellschafter Stefan Kuper .

Mit dem Betriebsrat haben Geschäftsführung und Insolvenzverwalter laut eigenen Angaben eine Liste derjenigen Mitarbeiter abgestimmt, die in die Transfergesellschaft wechseln sollen. Sie erhalten demzufolge ein Transferkurzarbeitergeld mit einer Aufstockung in Höhe von 20 Prozent. Zudem wurde mit dem Betriebsrat ein Prämienmodell für Wechselwillige und Mitarbeiter, die rasch ein neues Arbeitsverhältnis finden, vereinbart.

Übereinstimmend ließen sich Heerma und Kuper-Betriebsratsvorsitzender Thomas Grenzheuser in einer Mitteilung so zitieren: »Wir empfehlen den Wechsel in diese neue Transfergesellschaft. Es ist uns gemeinsam gelungen, sie mit ausreichend Kapital auszustatten.« Die Alternative sei die Kündigung und Arbeitslosengeld.

Kuper-Geschäftsführer Dr. Jürgen Kürlemann zeigte den Mitarbeitern auf, wie es weitergehen soll. »Wir werden uns auf wachstumsstarke regionale Märkte, auf das Segment der Furnier- und Sperrholzbearbeitungsanlagen sowie auf den Handel mit neuen und gebrauchten Maschinen konzentrieren«, sagte er.

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