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Rietberg

Lüning-Gruppe spendet Lkw an Rietberger Verein

Rietberg (gl)

Das Unternehmen hat das Fahrzeug für den symbolischen Wert von einem Euro an „Familien in Not“ verkauft.

Aferdita Kaul, Ursula Bohnenkamp, Doris Schröder, Ludger Bakenfelder mit Sohn Leon und Georg Winkler vom Verein „Familien in Not“ nehmen den symbolischen Lkw-Schlüssel vom Lüning-Team Björn Miesen und Markus Jostes (v. l.) entgegen.

Rietberg (gl) - Bereits seit 27 Jahren sammeln die freiwilligen Helfer aus Rietberg Möbel sowie Kleider- und Lebensmittelspenden für Bedürftige – zunächst in Kroatien, dann im Kosovo. Vor zehn Jahren wurde dann der Verein „Familien in Not“ aus der Taufe gehoben. Gemeinsam mit regionalen Akteuren werden die Güter zu den Zielorten gebracht. Der Fokus liegt dabei auf Familien mit Kindern und erkrankten Personen, die außerhalb der Dörfer in „Ein-Raum-Ställen“ bei Wind und Wetter unter widrigsten hygienischen Bedingungen leben.

Um diese Spendentransporte zu ermöglichen, ist der Verein auf die temporäre Bereitstellung von Lkw lokaler Unternehmen angewiesen. Hierfür hat die Lüning-Gruppe in den vergangenen Jahren regelmäßig ein Fahrzeug kostenlos zur Verfügung gestellt. Im Sommer 2021 war dieses auch verstärkt in den deutschen Hochwassergebieten im Einsatz. Aktuell unternimmt „Familien in Not“ Hilfstransporte in die ukrainischen Grenzgebiete (diese Zeitung berichtete). 

Vor diesem Hintergrund hat die Lüning-Gruppe jüngst den Entschluss gefasst, einen Lkw ihrer Flotte für den symbolischen Wert von einem Euro an den Rietberger Verein zu verkaufen. „So können künftig, unabhängig von Terminkoordinationen mit den lokalen Unternehmen, noch mehr Transporte realisiert werden“, heißt es in der Mitteilung von Lüning. Die Freude bei Georg Winkler als Vorsitzendem von „Familien in Not“ ist riesig: „Wir konnten uns schon immer auf die Lüning-Gruppe verlassen. Umso erfreulicher ist nun diese großzügige Spende, für die wir uns herzlich bedanken. So können wir noch mehr Hilfstransporte in den Kosovo organisieren, um bedürftige Familie zu unterstützen.“

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