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Mastholter Schützen stimmen Beitragserhöhung zu

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Der Vorstand der St.-Jakobus-Bruderschaft, der turnusmäßig zur Wiederwahl stand, wurde einmütig bestätigt.

Bewährte Führung: (v. l.) Oberst Udo Brokherm, zweiter Brudermeister Christoph Ahrens, Schriftführer Dominik Bartels, König David I. Harlos, Geschäftsführer Sascha Sudahl und Brudermeister Martin Beckmann.

Rietberg-Mastholte (ei) - Alles wird teurer, auch die Mitgliedschaft bei den Mastholter Jakobusschützen: Die 88 Anwesenden haben am Samstagabend bei der Generalversammlung einer Erhöhung um gleich 50 Prozent zugestimmt. Der bisherige Beitrag betrug seit 2007 20 Euro und dürfte damit zuletzt einer der niedrigsten Sätze in der Rietberger Schützenwelt gewesen sein.

1033,64 Euro für die Caritas-Flüchtlingshilfe

Die Mitgliedschaft bei den Sportschützen kostet weiterhin 35 Euro. So soll der Anreiz für den Schießsport in Reihen der passiven Mitstreiter erhöht werden. Mit diesem Konzept überzeugte der Vorstand die Anwesenden, sodass der Punkt bei einer Enthaltung schnell abgehakt werden konnte. Großzügig zeigten sich die Grünröcke bei einer Hutsammlung zugunsten der Flüchtlingshilfe des Caritas-Ortsverbands Mastholte: Insgesamt wurden 1033,64 Euro gespendet. 

Brudermeister Martin Beckmann hatte die Schützen im Haus Adelmann begrüßt. Zunächst gedachte die Versammlung der 37 Verstorbenen der vergangenen beiden Jahre. Unter anderem musste auch Ehrenbrudermeister Heinz Baumjohann von der St.-Jakobus-Bruderschaft zu seiner letzten Ruhestätte begleitet werden. Geschäftsführer Sascha Sudahl informierte in seinem Bericht für die Jahre 2020 und 2021 darüber, dass aufgrund der Pandemie das Vereinsleben weitgehend geruht habe. Auch wenn wesentliche Einnahmen – beispielsweise im Rahmen der Schützenfeste – weggebrochen seien, sei man zumindest finanziell „mit einem blauen Auge“ davongekommen. Der Verein zählt aktuell 1427 Mitglieder, darunter 61 aktive Musiker im Spielmannszug. Weil es praktisch keine geselligen Veranstaltungen in letzter Zeit gegeben hatte, konnte man jedoch kaum neue Mitstreiter anwerben. 

Vorfreude auf das Schützenfest

Die Kassenprüfer Harald Ullrich und Reinhard Brandtönies konnten in der Buchführung des Geschäftsführers keine Unregelmäßigkeiten entdecken und beantragten die Entlastung des Vorstands. Auch die wurde einmütig gewährt, sodass es bei den anschließenden Vorstandswahlen keine Überraschungen gab. Die Amtsinhaber, die turnusmäßig zur Wiederwahl standen, wurden allesamt bestätigt, ebenso wie die beiden Kassenprüfer. Zum Ende der Versammlung wurde auf die nächsten Veranstaltungen der Bruderschaft hingewiesen: Für den 7. Mai ist das Bezirkskönigsschießen in Bokel geplant, einen Tag später ist der Bezirksjungschützentag. Am 24. Mai soll die Bittprozession durchgeführt werden, am 16. Juni die Fronleichnamsprozession. Besonders freuen sich die Mastholter Schützen auf den Eichensonntag und am folgenden Wochenende auf das große Schützenfest (25. bis 27. Juni).

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