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Rietberg

Rietberger Schulzentrum: Besuch auf Baustelle 

Rietberg (gl)

Die Umgestaltung des Schulzentrums in Rietberg mit dem Neubau des Gymnasiums Nepomucenum und anschließenden Erneuerung der Gesamtschule ist das wohl aufwendigste und auch kostspieligste Projekt der jüngeren Stadtgeschichte.

Innerhalb des rund 600 Meter langen Bauzauns entsteht am Torfweg in Rietberg der Neubau für das Gymnasium Nepomucenum. Das Foto zeigt den Baufortschritt im März Foto:

Mehr als 50 Millionen Euro werden dort binnen zehn Jahren investiert. Bürgermeister Andreas Sunder gewährt allen Neugierigen nun einen Blick hinter den Bauzaun. Am Mittwoch, 7. Juli, empfangen er und das Team der Hochbau-Abteilung interessierte Rietbergerinnen und Rietberger auf der Baustelle. 

Seit Mitte Juni wird an Fundament gearbeitet

Vor Ort werden der aktuelle Stand erklärt und ein Ausblick auf die Maßnahmen der kommenden Monate gegeben. Was bisher – auch aus der Ferne – nur zu hören ist, lässt sich dann aus der Nähe betrachten: Die beauftragte Fachfirma wird kurz demonstrieren, wie die 22 Meter langen Stahlbetonpfähle in den Boden gerammt werden. 

An der Pfahlgründung für das Fundament wird seit Mitte Juni gearbeitet. Dafür bedarf es einer speziellen Konstruktion, da der Boden sehr torfhaltig und weich ist. Beginn der Besichtigung ist um 17.30 Uhr. 

Kontaktdaten müssen abgegeben werden

Der Zugang erfolgt durch die Baustellen-Zufahrt nahe dem Verwaltungs- und Erprobungsstufen-Zentrum (VEZ) des Gymnasiums am Torfweg. Auf dem neu gestalteten Parkplatz gleich nebenan bestehen laut Pressemitteilung der Stadt ausreichend Abstellmöglichkeiten für Autos. 

Alle Besucher müssen beim Zugang ihre Kontaktdaten für eine mögliche Rückverfolgung im Fall einer positiven Covid-Infektion innerhalb der Gruppe hinterlassen. Dies ist entweder handschriftlich möglich oder über die Luca-App. Zudem gilt während der Veranstaltung die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske. Das Vorlegen eines Negativtestnachweises ist indes nicht erforderlich. Es wird ein kleiner Imbiss mit Bratwurst und Getränken angeboten. 

Erst Gymnasium, dann Gesamtschule

Bekanntlich ist das Schulzentrum am Torfweg sanierungsbedürftig. Der Neubau erfolgt nun in mehreren Abschnitten. Zunächst ist das Gymnasium dran, anschließend – voraussichtlich ist das ab 2025 der Fall – ist die Gesamtschule an der Reihe. Der Ablaufplan sieht grob eine Fertigstellung bis 2029 vor. Erst dann soll der Altbau des Gymnasiums abgerissen werden.

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