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Rietberg

Ronja Räubertochter im Rietberger Nepomucenum

Rietberg (gl)

In einen Räuberwald hat die Theater-AG am Nepomucenum die Bühne der Aula verwandelt.

Showdown der zwei verfeindeten Banden: Die Theater-AG des Gymnasiums Nepomucenum hat kürzlich das Stück Ronja Räubertochter in der Aula aufgeführt.

Rietberg (gl) - Die Theater-AG des Gymnasiums Nepomucenum Rietberg (GNR) spielte kürzlich an zwei Abenden in ihrer Aula die Aufführung der berühmten Geschichte Ronja Räubertochter. Unter der Leitung von Ulrike Jebe und Sandra Paland wirkten insgesamt 57 Beteiligte mit. Das aufwendige Stück auf die Bühne zu bringen, gelang den Siebt- bis Neuntklässlern nach monatelanger Arbeit. Die Zuschauer tauchten dabei in eine abenteuerliche Welt voller Räuber und Bewohner des Waldes wie Graugnomen, Rumpelwichte und Wilddruden ein.

Darsteller überzeugen

Die berühmte unerschrockene und mutige Figur Ronja Räubertochter begibt sich auf große Abenteuer und muss Konflikte verschiedenster Arten lösen. Ein abenteuerliches und dramatisches Geschehen nahm dabei seinen Lauf: Zwei verfeindete Räuberbanden, eine gespaltene Mattisburg, die Frage der Vorherrschaft der Räuber-Hauptmänner, gegenseitige Entführungen unter den Banden, unheimlichen Bewohner des Waldes oder das Verstoßen Ronjas durch ihren Vater Mattis mit den Worten „Ich habe kein Kind mehr“. Und ausgerechnet freundet sich Ronja mit Birk, dem Räubersohn den verfeindeten Borka-Räubern, an. „Das mehr als zweistündige Stück begeisterte das Publikum durch überzeugende Darsteller mit anspruchsvollen und zugleich humoristischen Texten“, schreibt das GNR. 

Ergänzt worden ist die Aufführung mit – teils akrobatischen – Tänzen der Tanz-AG der Stufen fünf und sechs. Außerdem unterstützte die Kunstwerkstatt der neunten Jahrgangsstufe unter der Leitung von Johanna Ahlheit-Seppel beim detailreichen Bühnenbild unter anderem mit Projektionsbildern. Der Förderkursus Nähen von Claudia Kneuper gestaltete die aufwendigen Kostüme, während die Tanz-AG der Erprobungsstufe mit Stephanie Mahnke die Tanzeinlagen als weitere Bewohner des Waldes inszenierte. Stephan Kömhoff-Paatz aus der erweiterten Schulleitung dankte in seinem Schlusswort den Aktiven.

AG-Leiterin nimmt Abschied

 „Hier haben viele junge Menschen ihr Ich erweitert, indem sie in Rollen geschlüpft sind“, sagte er. Der Lehrer verabschiedete außerdem die AG-Leiterin Ulrike Jebe. Nach 20 Jahren verantwortete die Lehrkraft das letzte Mal in diesem Jahr die Theater-AG, ehe sie nach diesem Schuljahr in Pension ging. „Der Vorhang fällt und dahinter öffnet sich eine neue Lebensphase“, sagte Kömhoff-Paatz zu Jebe. Ihre Nachfolge bildet Sandra Paland, die in diesem Jahr mitgewirkt hat. „Ich lege die Arbeit in sehr engagierten Händen“, sagte Jebe.

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