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Rietberg

Schilder legen Spielregeln für Mastholter See fest

Rietberg

Mastholte (gl) - In den vergangenen 20 Jahren hat sich der Mastholter See zu einem Freizeit- und Naherholungsgebiet für die gesamte Stadt Rietberg etabliert. Vor dem Hintergrund müssen allerdings einige Spielregeln beachtet werden.

Tom Meier, Peter Schiller, Torben Fehlhaber, Norbert Bartels und Eigentümer Oliver Benteler (v. l.) haben am Mastholter See die neuen Hinweisschilder der Stadt aufgestellt. Foto:

Welche das sind, haben Eigentümer, die ansässigen Sportvereine und die Emskommune nun auf Schildern zusammengefasst. „Wanderer und Spaziergänger sind auf dem Rundweg herzlich willkommen, sollen sich aber tatsächlich nur auf dem Weg bewegen“, heißt es dazu etwa in einer Mitteilung aus dem Rathaus. Wer eine Pause einlegen möchte, finde dafür diverse Sitzbänke entlang der Route vor. 

Uferbereiche nicht betreten

Auch wenn sich dort mitunter besonders interessante Ausblicke auf den See erhaschen lassen: Die Uferbereiche dürfen nicht betreten werden, da andernfalls die Gefahr droht, dass nach und nach Teile der Böschung abbrechen. „Das gilt auch und insbesondere für Hunde“, macht die Stadt deutlich. Diese seien auf dem Wanderweg ohnehin nur an der Leine zu führen. 

Daran hätten sich jedoch in der Vergangenheit nicht immer alle Hundehalter gehalten: „Der städtische Ordnungs- und Präsenzdienst wird hier weiterhin im Rahmen der personellen Möglichkeiten kontrollieren.“ Wer mit seinem Vierbeiner Gassi geht, wird überdies gebeten, etwaige Hinterlassenschaften von Bello und Co. umgehend einzusammeln. 

Vereine als Pächter

Lediglich die am See ansässigen Gruppierungen dürfen die Ufer betreten, weil sie speziell eingewiesen sind. Unbefugtes Angeln, Baden, Grillen und das Füttern von Wildvögeln ist rund um den See grundsätzlich verboten. Der Angelsportverein Petri Heil, der Wasserski- sowie der Surf- und Segelverein dürfen demnach die Wasser- und Uferflächen als Pächter nutzen. Der überwiegende Teil des Seegeländes gehört dem Forst- und Landwirtschaftsunternehmer Oliver Benteler. 

Den knapp drei Kilometer langen Rad- und Wanderweg um die rund 25 Hektar große Wasserfläche hat die Stadt gepachtet und angelegt. Sie war es auch, die jüngst die Hinweisschilder gestaltet und angeschafft hat. Oliver Benteler sowie Vertreter der drei Vereine packten ehrenamtlich mit an und platzierten die auffällig grün umrandeten Tafeln entlang der Rundroute.

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