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Rietberg

Seitenwechsler legen Mutmacher aus

Rietberg (gl)

Den Rietbergern eine Freude bereiten wollen die Teilnehmer des Projektkurses „Seitenwechsel“ am Gymnasium Nepomucenum. Im Rahmen einer Aktionen haben die Jugendlichen „Mutmacher“-Steine im Stadtgebiet ausgelegt.

Den Rietbergern eine Freude bereiten wollen die Teilnehmer des Projektkurses „Seitenwechsel“ am Gymnasium Nepomucenum. Im Rahmen einer Aktionen haben die Jugendlichen „Mutmacher“-Steine im Stadtgebiet ausgelegt. Das Foto am Kriegerdenkmal zeigt (v. l.) Zehra Altin, Marlene Schierz, Ayse-Melek Derin, Jasmin Hahn, Finja Holeczek und Rihanna Kramer.

 „Wir wollen Rietbergern auf ihren Spaziergängen an der Ems in diesen Zeiten ein Lächeln ins Gesicht zaubern und unsere Steine sollen Mut und Kraft schenken“, sagt Zehra. Die Gedanken der Nächstenliebe, des Schenkens und des Mutmachens stehen im Mittelpunkt des Projekts „Seitenwechsel“ unter Leitung von den Lehrerinnen Lena Moor und Anne Pfeiffer am Gymnasium Nepomucenum Rietberg (GNR), in dem neben Zehra seit mehreren Wochen 18 weitere Jugendliche der Jahrgangsstufen 7 und 8 aktiv waren. 

Mehr als 200 Steine ausgelegt

Mehr als 200 Steine, in den Unterrichtsstunden liebevoll bemalt und mit Sprüchen versehen, warteten nur noch darauf, an der Ems platziert zu werden, was die Teilnehmer jüngst in die Tat umsetzten. Die Finder dürfen die im Stadtgebiet ausgelegten „Mutmacher-Steine“ bei Auffinden weiter verstecken oder verschenken, um so dazu beizutragen, auch anderen eine Freude zu bereiten. Offenbar haben schon einige Emsstädter von der Aktion Wind bekommen. „Die meisten Glückssteine sind schon weg“, erläutert Teilnehmerin Sophie. Das habe sie auf ihrem Schulweg bereits festgestellt. „Uns hat die kreative Arbeit sehr gefallen, so dass wir diese Aktion gerne wiederholen möchten“, bewertet Gymnasiast Nathan die Planung und Umsetzung. 

Ursprüngliche Idee: Senioren treffen

Die ursprüngliche Idee des Stärkenkurses „Seitenwechsel“ ist es, dass Schüler Menschen in Seniorenheimen, Tagespflegen oder Kindertagesstätten vor Ort besuchen, um eine „andere Seite“ kennenzulernen. Die aktuelle und andere Aktionen zeigten, dass auch während der Pandemie alle gemeinsam etwas für ihre Mitmenschen tun könnten, heißt es in einer Mitteilung. So hatte der Kursus zu Weihnachten und Ostern unter anderem Bastelaktionen für pflegbedürftige Senioren durchgeführt.

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