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Neugestaltung des Schulzentrums Rietberg kostet mindestens 50 Millionen Euro

Teuer wird es auf jeden Fall

Rietberg (WB). Die Neugestaltung des Schulzentrums am Torfweg wird mindestens 50 Millionen Euro kosten – ganz gleich, ob die Politik eine (Teil-)Sanierung der bestehenden Gebäude oder einen Abriss mit anschließendem Neubau bevorzugt. Genaue Zahlen legte die Verwaltung im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung des Schul- und Sozialausschusses zusammen mit dem Bau-, Planungs- und Verkehrsausschuss vor.

Stefan Lind

Abriss, Sanierung, Neubau? Die Zukunft des Schulzentrums am Torfweg in Rietberg entscheidet sich noch in diesem Jahr. Foto: Petra Blöß

Arnd Baumann, Leiter der Abteilung Hochbau im Rietberger Rathaus, stellte in einer ausführlichen Präsentation vor, welche Varianten es gibt. Am günstigsten ist eine Teilsanierung am vorhandenen Standort, soll heißen: Das Gymnasium erhält zunächst einen Neubau, die Gesamtschule wird anschließend saniert. Prognostizierte Kosten: 51,24 Millionen Euro. Etwas teurer gestaltet sich ein kompletter Neubau beider Schulen: Baumann geht hier von 55,32 Millionen Euro aus. Nach dieser Planung ist das Gymnasium 2024 fertig, die Gesamtschule 2028.

Sehr viel teurer erweisen sich zwei andere Varianten. Wolle man den gesamten Gebäudekomplex sanieren, so müsse man 60,19 Millionen Euro investieren, rechnete der Fachmann vor, unter anderem, weil eigens für 11,7 Millionen Euro ein Ausweichbau notwendig sei, um die Schüler in der Übergangszeit dort unterbringen zu können. Gerade unerschwinglich erweist sich die kühne Idee, das Schulzentrum irgendwo auf der grünen Wiese komplett neu aus dem Boden zu stampfen. Die erwarteten Kosten: 87,75 Millionen Euro.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Samstag, 24. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Seite Rietberg.

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