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Rietberg

Vier Tage lang handgemachte Musik am Mastholter See

Rietberg

Live-Musik vor See-Kulisse: Darauf dürfen sich die Besucher des beliebten Festivals an der Miniburg  im September freuen.

Frauenpower: The Ramonas bringen den Punk ihrer Vorbilder The Romanes auf die Bühne beim Sommer am See an der Mastholter Miniburg.

Rietberg-Mastholte (gl) - Sommerzeit ist Festivalzeit. Entsprechend können sich alle Freunde von handgemachter Musik wieder auf die bevorstehenden Monate freuen. In den Reigen der Freiluftveranstaltungen reiht sich diesmal wieder der Sommer am See in Mastholte ein. Das familienfreundliche Festival an der Miniburg wird an vier Tagen vom 8. bis 11. September in idyllischer Seelage über die Bühne gehen.

Der Spielmannszug Mastholte macht den Anfang

Der Startschuss fällt am Donnerstag. Den Auftakt macht dann der Spielmannszug Mastholte unter der Leitung von Bernd Wimmelbücker. Die 60 aktiven Mitglieder präsentieren ein abwechslungsreiches Programm von Marschmusik über Samba und Polkas bis zum Abba-Medley. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Karten kosten fünf Euro im Vorverkauf, acht an der Abendkasse.

Deutlich ruppiger geht es am Freitag, 9. September, zu. Dann stehen The Ramonas auf der Seebühne. Dabei handelt es sich um eine weibliche Tribute-Band der Punk-Rock-Ikonen Ramones. Begleitet werden die vier Mädels von der Newcomer-90s-Pop-Punk-Band The Cheap Pops aus Wermelskirchen. Beginn: 19 Uhr Einlass: 18 Uhr. Karten zu 15 Euro sind bereits im Vorverkauf.

Durch sein vielschichtiges Programm besticht der Festivalsamstag, 10. September. Dann schicken sich gleich drei Formationen an, das Publikum am Naherholungsgebiet in Mastholte mit Popmusik zu beglücken. Die gebürtige Österreicherin Maria Burger, die als Indie-Pop-Sängerin unter dem Pseudonym Oska Musik macht, stellt unter anderem ihr beeindruckendes Debütalbum „My world, My love, Paris“ vor. Darin erschafft Maria laut Ankündigung eine verlockende Welt strahlender Melodien, groovender Rhythmen und poetischer Lyrics, die Geschichten erzählen.

Thala Thala: Die Sängerin mit der engelsgleichen Stimme

Act zwei, Thala Thala, erlangte internationale Aufmerksamkeit als eine der vielversprechendsten Künstlerinnen 2021. In Berlin geboren und aufgewachsen, absolvierte Thala 2019 erste Auftritte als Straßenmusikerin. Schon nach wenigen Monaten wurden ihr Auftritte im Vorprogramm von international bekannten Bands angeboten. „Ihre engelsgleiche, charakteristische Stimme und ein Charisma, das das internationale Rampenlicht antizipiert, lassen sie aus dem riesigen Pool an Newcomern herausstechen“, schreiben die Veranstalter.

Sir Simon & Burkini Beach alias Simon Frontzek und Rudi Maier sind die Dritten im Bunde. Die Freunde spielen nicht nur bei wechselndem Gesangspart in einer Band. Als Zeichen ihrer Verbrüderung beenden Frontzek und Maier ihre jüngsten Alben, die am selben Tag erschienen sind, mit demselben Song. Das Festival an der Mastholter Miniburg beginnt am Samstag um 16 Uhr. Eintrittskarten kosten 25 Euro im Vorverkauf.

Intergalaktische Gitarrenklänge für die Seele

Am vierten Tag wird der Sommer am See zum Sonntag am See – und der ist fest in Frauenhand. Den Auftakt macht Liv Solveig. Aufgewachsen in Süddeutschland und in einer Hütte im skandinavischen Wald, zog es Liv Solveig nach dem Violinstudium in Karlsruhe zum Jazzgesangstudium nach New York. Die Lieder ihres Debüts sind wie ein Patchwork aus Einflüssen der Welt. Klassik, Jazz, Folk: Über den komplexen Arrangements schwebt Livs Stimme. Das Spiel mit dem Geigenbogen auf der E-Gitarre fasziniert.

Die gebürtige Duisburger Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin Desiree Klaeukens alias Desi besingt in ihren Liedern nicht zuletzt das emotionale Wirrwarr gegen Ende einer zwischenmenschlichen Liebesbeziehung. Die Musik der jungen Schwedin Linn Koch-Emmery klingt satt und voll. Ganz einfach so, als würde eine mindestens vierköpfige Band hinter der Sängerin stehen. Dem ist aber gar nicht so, sie hat einfach ein Gespür für saftigen, erdigen Rock. Der perfekte Indie-Sound ist vollgepackt mit rockigen Gitarrenriffs, experimentellen Fuzz-Elementen und eingängigen Pop-Refrains.

Karten sind ab sofort online im Vorverkauf erhältlich

Die Intergalactic Lovers aus Belgien feiern international Erfolge. Bis jetzt haben Sängerin Lara Chedraoui, Gitarrist Maarten Huygens, Bassist Raf De Mey und Drummer Brendan Corbey vier erfolgreiche Alben veröffentlicht. Ihr aktuelles, „Liquid Love“, erzählt von Liebe in all ihren Formen und Facetten. Der Sonntag am See beginnt um 16 Uhr, Einlass ist ab 15 Uhr. Karten zu 29 Euro gibt es online im Vorverkauf und an der Tageskasse.

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