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Hänky Pänky kommt am 7. September mit neuem Konzept zurück

Vor der Kneipe spielt die Musik

Rietberg (WB). Hänky Pänky ist zurück! Nach der schöpferischen Pause im vergangenen Jahr und zuvor dem Rückgang an teilnehmenden Kneipen und damit Bands geht die Traditionsveranstaltung nun unter neuer Regie und mit neuem Konzept an den Start.

Petra Blöß

Freuen sich mächtig auf den Gig beim Hänky-Pänky-Musikfestival: Britta Meyer, André Nottebaum und Ulli Etgeton von der heimischen Band Flow, die am 7. September gegenüber der Lechner-Figuren auftreten werden. Foto: Petra Blöß

Im Rahmen einer Pressekonferenz erklärte Kulturig-Chef Johannes Wiethoff im Namen der nun zuständigen Stadt: »Wir haben viele gute Gespräche mit dem Wirteverein geführt, der das bisher gemacht hat, und wir sind auch in guter Abstimmung, was die Begleitung seitens der Gastronomen für den Bandabend am 7. September betrifft.«

Das ganze Spektakel ist kostenlos für die Besucher

Fünf Formationen werden dieses Mal dabei sein, aber nicht, wie sonst, in den Kneipen, sondern davor, und vor allem: umsonst. Sprich: Eintrittsgelder und ebensolche -Bändchen entfallen, stattdessen ist der Musikgenuss zwischen Nordtor und Südtor kostenlos. An den fünf Standorten, an denen die Musiker sich zwischen 20 und 24 Uhr klangvoll losnehmen wollen, wird es Gastronomiestände geben, und natürlich sind auch die Biergärten bestens gewappnet.

Aufbauen werden die Bands am Nordtor an der Emsbrücke, an der Rathausstraße in Höhe Pochengasse, am Parkplatz des Hotels Vogt, am 1643 und gegenüber der Tenne kurz vor dem Südtor. Mit dabei sind Aonic Turf, ein Quartett aus der Lippstädter Cover-Rock-Szene, die sich auch vor den Dire Straits und Pink Floyd nicht scheuen. The Lost Fiddler, das sind sechs gestandene Musiker mit viel Erfahrung und reichlich Blick auf die Country-Klänge so bekannter Vorlagengeber wie Johnny Cash. Aber auch Eigenkompositionen werden erklingen.

Heimische Band Flow ist mit dabei

Eine heiße Sohle auf den Asphalt werden The Rocketeers bringen, die sich ganz den 50er- und 60er Jahren und damit Rockabilly und Co. verschrieben haben. Die fünfköpfige Coverband G.G.O aus Hamm steht für kraftvollen Rock mit Titeln von David Bowie, Neil Young und anderen, stets auf eigene Weise interpretiert. Quasi ein Heimspiel hat Flow, mit Probenraum in Rietberg und reichlich Emsstädter-Musikern auf der Bühne.

»Wir freuen uns riesig, dass wir hier zu Hause dabei sein können«, betonen Ulli Etgeton, André Nottebaum und Frontfrau Britta Meyer. Zusammen mit Jörg Schiemer, Markus Matschke und Wilma Pilz wollen sie für mächtig gute Laune sorgen und das mit guten Rocksongs aus alter Zeit. Die Formation gibt es seit 14 Jahren, Heimspiele in Rietberg wurden schon einige Male zu tollen Konzertabenden. Open Air, das sei ein besonderer Reiz, wissen die Akteure und freuen sich auf viele Fans.

Um den Partyabend umsonst und draußen zu einem solchen zu machen, an dem auch einmal das eine oder andere kühle Blonde genossen werden darf, richtet die Stadt einen Busfahrdienst ein. Die Kernstadt wird aus allen Ortsteilen ab 19 Uhr angesteuert, Rücktouren sind dann zwischen 1 Uhr und 2.30 Uhr.

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