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Mastholte: Winfried Sandmeyer begeistert – Jetzt regieren die Wilhelmstroops

Zum Abschied tanzt der alte Prinz

Rietberg-Mastholte (WB). Wetten, dass – am kommenden Mittwoch in der DRK-Altentagesstätte in Rietberg närrisch so richtig die Post abgeht? Und das dank einer Mastholterin! Jenny Wilhelmstroop, Leiterin eben dieser Einrichtung am Rande der historischen Innenstadt, ist die neue Prinzessin des AKC. An ihrer Seite: Ehemann André.

Petra Blöß

Der scheidende Prinz Winfried Sandmeyer begeistert das Publikum mit einem Tanz, den er mit den Roten Funken einstudiert hat. Foto: Petra Blöß

Das Paar wurde am Samstagabend von den Verantwortlichen des 1. April-Karnevals-Clubs im Rahmen der großen Sitzung proklamiert. Groß war die Begeisterung der bunt kostümierten Narrenschar im vollen Saal Adelmann über diesen Coup. Denn ganz leicht war es nicht gewesen, Tollitäten zu finden, die in die Fußstapfen des beliebten Prinzenpaares Winfried Sandmeyer und Susanne Merker treten konnten und wollten. Die Regenten 2018/2019 ließ man nur ungern ziehen – doch schnell war die Freude über die Nachfolger groß.

Die Wilhelmstroops sind beide 39 Jahre alt, seit 14 Jahren verheiratet und stolze Eltern von Jule (11) und Felix (9). Die närrischen AKC-Herrschen residieren am Ottenskamp. Prinz André gehört zum Mitarbeiterstab der Firma Kraft. Die Freizeit gehört häufig dem MSC Mastholte, in dem er als aktiver Motorsportler einen heißen Reifen fährt. Zudem gilt er als begeisterter Hobbyschrauber und ist gern beim Stammtisch von »Ellis Jungs« dabei.

Sitzung mit vielen Höhepunkten

Prinzessin Jenny, von Haus aus Rietbergerin, steckt das jecke Bazillus im Blut. Sie ist seit vielen Jahren Aktivposten im Altweiberumzug, und sie gehört zum Organisationsteam von »Keiner feiert doller«, sprich, der Kfd-Faschingsgemeinschaft in Mastholte. Als Leiterin der DRK-Seniorenbegegnungsstätte widmet sie sich mit großer Fürsorge den Besuchern, gestaltet das Programm und kümmert sich mit dem ehrenamtlichen Sozialen Arbeitskreis an jedem Öffnungstag um die Seniorinnen und Senioren.

Strahlender Mittelpunkt war zum Abschied zunächst Prinz Winni. Der nämlich überraschte alle mit seinen tänzerischen Qualitäten. Zusammen mit der in Mastholte weiblichen Prinzengarde, den Roten Funken, hatte er im Vorfeld einen äußerst heißen Tanz einstudiert, den das Publikum und Interimspräsident Martin Sudahl am liebsten stundenlang wiederholt gesehen hätten. Sudahl vertrat den regulären Sitzungschef Franz-Josef Sudahl, denn der war in anderer Funktion dabei, als Schützenkönig der Bruderschaft und amtierender Stadtkönig.

Abräumer in einer Sitzungsveranstaltung nach dem Muster »typisch AKC-Karneval auf individuelle Weise« waren die Gäste aus Westerwiehe. Was deren Kolping-Tanztruppe »Fascination« da auf die enge und durchaus speziell ausgeleuchtete Bühne brachte, das war wettbewerbsreif. Die AKC-Funken, die Quietsche-Entchen, die Tanzgarde Sudhagen, die Flamingos und die Show-Tanz-Formation Temptation des Sportvereins RW Mastholte sorgten für weitere Höhepunkte.

Verbal gab es natürlich auch allerlei um die Ohren. Ob Heinz Schlepphorst als Dr. Pumpenpötter, Kathrin Nitsche als Schutzengel, ob Sketchpartner in unterschiedlicher Besetzung, das war alles schon »richtig großes Mastholter Kino«.

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