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Safariland Stukenbrock beendet Saison: Auto-Safari macht Park weltweit bekannt

Abenteuer in Corona-Zeiten gemeistert

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Für das Safariland Stukenbrock ist am vergangenen Sonntag eine schwierige Saison zu Ende gegangen. Bevor der Freizeitpark in die Winterpause gegangen ist, haben noch einmal rund 500 Besucher rasante Action, mitreißende Shows, Spaß, Abenteuer und wilde Tiere hautnah erlebt. Als Stargast hat der bekannte Liedermacher Volker Rosin das Saisonende eingeläutet.

Uschi Mickley

Autogrammstunde mit Volker Rosin: Der König der Kinderdisco signiert für Henri und Fin seine neue CD. Mit zwei Auftritten hat der bekannte Kinderliedermacher sein Publikum im Zirkuszelt des Safarilands in Schwung gebracht. Foto: Uschi Mickley

Was nun bleibt, ist die Ungewissheit, wie es für den Park in Zukunft weitergeht. „Die Krise war eine riesige Herausforderung. Die coronabedingte, vorübergehende Schließung hat das Unternehmen hart getroffen“, resümiert Elisabeth Wurms, Geschäftsführerin des Safarilandes. Der eigentlich für den 4. April geplante Saisonstart musste verschoben werden. Die Krise hatte die Stornierung sämtlicher Übernachtungen im Resort sowie Kurzarbeit der Mitarbeiter zur Folge.

Auto-Safari bringt Durchbruch

Ein großer Durchbruch für den familiengeführten Betrieb war der Start der Auto-Safari. Seit dem 17. April konnten Gäste im eigenen PKW unter strengen Auflagen erstmals wieder durch das Freigehege fahren und über 600 Tiere bestaunen. Über 20.000 PKWs mit mehr als 70.000 Besuchern waren innerhalb von vier Wochen auf Safari gegangen.

Eröffnung erst am 15. Mai

„Das familienfreundliche Angebot kam gut an. Die Besucher wollten wieder etwas erleben und hatten nach dem ersten Lockdown großen Nachholbedarf“, erzählt Elisabeth Wurms. Kinder hätten Schilder gehalten, auf denen „Danke für die Corona-Pause“ zu lesen war. Die Auto-Safari habe ein weltweites Medieninteresse ausgelöst. „International“, so die Parkchefin, „wurden wir als erster Park gefeiert, der in der Corona-Krise geöffnet wurde.“ Am 15. Mai konnte der Vergnügungspark mit seinen Fahrgeschäften unter strenger Einhaltung eines Hygienekonzeptes und mit begrenzten Gästezahlen wieder geöffnet werden.

Zweiter regionaler Lockdown ein Rückschlag

Ein erneuter Rückschlag war der zweite regionale Lockdown im Kreis Gütersloh nach dem Corona-Ausbruch bei der Firma Tönnies im Juni. Ein besonderes Anliegen war es den Verantwortlichen des Familienbetriebs, sich bei allen zu bedanken, die sich in der Krise besonders für ihre Mitmenschen eingesetzt hatten. Etwa 2500 Corona-Helfer, wie beispielsweise Krankenschwestern oder Altenpfleger, hatten im Rahmen der „Dankeschön-Aktion“ in den Sommermonaten freien Eintritt erhalten. „Safari in Ostwestfalen ist immer noch aktuell und ein Riesenspaß für die ganze Familie – auch nach 51 Jahren Parkgeschichte“, bekräftigt Elisabeth Wurms.

Volker Rosin

Während es am Finaltag draußen kräftig regnete, warteten im Zirkuszelt rund 100 Zuschauer gespannt auf den Auftritt von Volker Rosin. Von der ersten Sekunde an brachte der als „König der Kinderdisco“ bekannte Sänger seine Fans in Schwung. Kaum erklangen Lieder wie „Die Ente und der Grashüpfer“ oder „Der Baby-Hai“ tanzten, klatschten und trampelten kleine und große Fans die fetzigen Melodien begeistert mit. „Das Safariland ist ja fast schon mein zweites Zuhause“, sagt der 64-Jährige, der zum Weltkindertag im September bereits im Safariland gastierte. „Ein fantastisches Publikum, eine super Stimmung“, freut sich der Düsseldorfer im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT: „Dass ich den Kindern in dieser schwierigen Zeit ein wenig Fröhlichkeit schenken kann, das macht mich glücklich.“

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