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Klaus Aistermann neuer Vorsitzender des Heimatvereins Sende

Dorfbüro als Generationen-Treffpunkt

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Kurz vor dem Corona-Lockdown hat der Heideverein Sende einen neuen Vorstand gewählt. Der Verein hat sich neu ausgerichtet und strebt an, wie die Dorfgemeinschaften Liemke und Stukenbrock-Senne und die Ortsgemeinschaften Stukenbrock und Schloß Holte ihren Stadtteil zu stärken.

Monika Schönfeld

Der Vorstand des Heidevereins Sende: Klaus Aistermann (Mitte) wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ihm zur Seite stehen (von links) Stellvertreterin Susanne Mewes, Beisitzer Engelhard Pollmeier, Kassierer Ludger Ostermann und Schriftführer Reinhold Brinkmann. Es fehlen Eckard Jungeilges, Rolf Klostermeier und Martin Schütte. In den Festausschuss gewählt wurden Eckard Jungeilges, Rolf Klostermeier, Klara Aistermann, Karola Stall und Christiane Bostelmann. Foto: Monika Schönfeld

Zur Mitgliederversammlung haben Mitte März 39 der 170 Mitglieder einen neuen Vorstand gewählt. Einstimmig ernannten sie Klaus Aistermann zum Vorsitzenden. Er löst Conrad Jungeilges ab, der nicht mehr für das Amt zur Verfügung stand. Stellvertretende Vorsitzende ist Susanne Mewes, Kassierer ist Ludger Ostermann, Schriftführer Reinhold Brinkmann und 1. Beisitzer Engelhard Pollmeier. Dem Vorstand gehören außerdem Eckard Jungeilges, Rolf Klostermeier und Martin Schütte an.

Heidefest im September fällt aus

Wegen der Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie fallen einige Veranstaltungen des Heidevereins aus: die für Ende Juni geplante Radtour und die 10-Bäche-Radtour zur Aufstellung von Infotafeln an den zehn Bächen im Stadtgebiet gibt es nicht. Auch das für das dritte September-Wochenende geplante Heidefest fällt aus.

Dennoch ist der Vorstand schwer beschäftigt. Im Rahmen des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) hat der Heideverein gemeinsam mit Silke Sykora aus der Stadtverwaltung ein Konzept für ein Dorfbüro oder Dorfgemeinschaftshaus als Treffpunkt der Generationen entwickelt. Dazu soll die ungenutzte obere Etage des alten Teils der Elbrachtschule umgebaut werden. Der Rat der Stadt wird sich während seiner Sitzung am 30. September damit beschäftigen. Die Wiese vor der Elbrachtschule soll zum Dorfplatz gestaltet werden. Die Mitglieder des Heidevereins wollen dort eine Boule- und Bocciabahn bauen, einen Spieletisch aufstellen, Ruhebänke und einen Grillplatz einrichten und Blühstreifen anlegen. In das Konzept einbezogen werden Kooperationspartner wie Volkshochschule, Naturschutzbund, Stadtführer, das Deutsche Rote Kreuz, die Gleichstellungsbeauftragte und die Stadtverwaltung eventuell mit einem Bürgerbüro.

Malkurse sollen weitergeführt werden

Weitergeführt werden sollen die Malkurse, die der Heideverein Sende erstmals erfolgreich angeboten hat. Außerdem will der Heideverein an historischen und schützenswerten Bauwerken und Naturschutzflächen mit Unterstützung der Stadtverwaltung Infotafeln aufstellen. Standorte könnten die St.-Heinrich-Kirche, die Waldkapelle, die Menkebachgabelung beim Reiterhof Lükewille und die Feuchtwiesen bei Rudnick sein.

Kinderchor vor Gründung

Im kulturellen Bereich will der Heideverein Sende eine Lücke schließen und einen Kinderchor gründen. Die Aufgabe übernimmt Erik Strohmeier, dem im Februar die Leitung des Kirchenchors St. Heinrich Sende übertragen worden ist. Der 21-Jährige aus Delbrück studiert bei Tomasz Adam Nowak an der Hochschule für Musik katholische Kirchenmusik und ist auch Organist an der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Helpup. „Diese Idee begeistert die Menschen über den Stadtteil Sende hinaus. Weder in Schloß Holte-Stukenbrock noch in den angrenzenden Gemeinden gibt es einen Kinderchor“, sagt die stellvertretende Vorsitzende Susanne Mewes.

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