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Arbeitskreis Brauchtum in Liemke und ein Trio in Stukenbrock-Senne stellen Maibäume auf

Ein Schritt in die Normalität

Schloß Holte-Stuk...

Vergangenes Jahr, so sagt der Brudermeister der St.-Michael-Schützenbruderschaft Liemke, war sich der Arbeitskreis Brauchtum nicht sicher, ob er es wagen könne, den Maibaum aufzustellen. „Wir haben 2020 lieber verzichtet“, sagt Michael Blumenthal. Aber den Liemkern habe das Symbol des Frühlings und der Hoffnung gefehlt. „Wir haben ein Konzept vorgelegt und das Ordnungsamt hat das Okay gegeben“, sagt er.

Monika Schönfeld

Der Arbeitskreis Brauchtum hat den Maibaum in Liemke aufgestellt: (vorn von links) Peter Joachim, Adolf Köhler und Norbert Kockhans und (hinten von links) Helmut Altemeier, Heinz Kipshagen, Johannes Liemke, Brudermeister Michael Blumenthal und Sohn Raphael Foto: Monika Schönfeld

So wehen sie wieder über den Dorfplatz, die bunten Bänder, die am Doppelkranz befestigt sind. Michael Blumenthal hat die fleißigen Männer des Arbeitskreises Brauchtum mit seinem Sohn Raphael (2) begleitet. Adolf Köhler, Peter Joachim, Helmut Altemeier, Heinz Kipshagen, Johannes Liemke und Norbert Kockhans haben den 16 Meter hohen Stamm aufgestellt, die Feuerwehrleute Daniel Kammertöns und Heinrich Sander haben mit der Drehleiter die Kränze und den Wetterhahn aufgesetzt. „Der Kranz war noch gut erhalten, wir haben nur die Bänder ausgetauscht, die vom Wind zerschlissen waren“, berichtet Michael Blumenthal. „Es ist dem Engagement des Arbeitskreises Brauchtum zu verdanken, dass der Maibaum wieder aufgestellt werden kann.“ Es sei ein Zeichen dafür, dass mit der Tradition wieder der Weg in die Normalität beschritten wird. „In unserer virtuellen Vorstandssitzung waren alle einstimmig dafür, dieses Zeichen des Zusammenhalt des Ortes zu setzen.“

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