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Haus für Ambulant Betreutes Wohnen am Habichtweg wird im April bezogen

Einweihung mit Tag der offenen Tür

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). »Dein Baby macht im Mai den ersten Schrei.« Das sagte Barbara Kammertöns (CDU) zu Ursula Pankoke, die im Familien-, Demografie- und Integrationsausschuss ihren Bericht als ehrenamtliche Vertreterin für Menschen mit Beeinträchtigungen abgegeben hat. Das »Baby« ist das Wohnheim für junge Menschen mit Beeinträchtigen, das am Habichtweg entsteht. Die offizielle Eröffnung ist am Freitag, 17. Mai, mit einem Tag der offenen Tür.

Monika Schönfeld

Das Haus für Ambulant Betreutes Wohnen am Habichtweg kann im April bezogen werden. Foto: Monika Schönfeld

Die 24 Menschen mit Beeinträchtigungen werden bereits Mitte April einziehen. Davon werden 18 Menschen stationär betreut, 8 ziehen in die Zimmer ein, in denen sie ambulant betreut werden.

Im Februar 2018 wurde der Grundstein für das Haus gelegt. In die Urkundenrolle wurden die Wünsche der künftigen Bewohner gelegt, sowie ein Brief der Gruppe »Anders«, Tageszeitungen, Münzen und der Antrag an die Stadt eingemauert. Anstelle eines Richtfestes gab es im September 2018 ein Event mit der Versteigerung von Bildern einer Bielefelder Künstlerin. »Eine besondere Ehre war es, dass Landtagspräsident André Kuper teilgenommen und somit die Notwendigkeit eines solchen Hauses unterstrichen hat«, sagte Ursula Pankoke im Ausschuss.

Bewohner organisieren mit den Selbsthilfegruppen einen Flohmarkt

Bereits zum Tag der Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2018 vergangenes Jahr hatte der Infotag zum »Ambulant Betreuten Wohnen« auf dem Parkplatz des Penny-Marktes großes Interesse gefunden. Die Nachbarn und das Evangelische Jugendhaus waren dabei. Die Gruppe, die am Habichtweg einziehen wird, hat mit Ursula Pankoke bereits eine Stadtrundfahrt gemacht und das Druckhaus des WESTFALEN-BLATTES besucht und sich dabei kennengelernt.

Der Tag der Menschen mit Beeinträchtigungen wird dieses Jahr am Samstag, 4. Mai, rund um das Haus am Habichtweg stattfinden. Die Bewohner machen mit und organisieren mit den Selbsthilfegruppen einen Flohmarkt.

Sprechstunde für Menschen mit Beeinträchtigungen

Ursula Pankoke bietet zwei Mal im Monat im Kreisfamilienzentrum Sprechstunden für Menschen mit Beeinträchtigungen und ihre Angehörigen an. Es geht um das Behindertenrecht, Einsprüche zu Bescheiden, Fragen zum Parkausweis oder um die Vermittlung von Wohnraumberatung bei Schwerbehinderung. Weitere Themen sind der öffentliche Personennahverkehr, Fußgängerüberwege und Barrierefreiheit.

Ursula Pankoke betreut mit der Stadt das Frühstück für Pflegende Angehörige, ist Ingangsetzerin für Selbsthilfegruppen, arbeitet im Arbeitskreis »Seltene Erkrankungen«, war bei Infotagen und Weiterbildungen wie auch kreisweiten Beiratssitzungen.

Als Lotsin für Menschen mit Beeinträchtigungen hat sie Veranstaltungen der Kompetenzberatungsstelle des Landes besucht und an der Eröffnung der EUTB (Ergänzende Unabhängige Teilhabe Beratung) in Gütersloh teilgenommen.

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