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Lenkungskreis überlegt, kreisübergreifend das Projekt für 2022 anzumelden

Erinnerungsweg für die Regionale

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/ms). Der Lenkungskreis zur Entwicklung der Gedenkstätte Stalag 326 überlegt, ob Stadt und Kreis gemeinsam mit der Gemeinde Hövelhof und dem Kreis Paderborn den Erinnerungsweg oder Gedächtnisweg schon zur Regionale 2022 gemeinsam entwickeln.

Im Juli hat sich Landtagspräsident André Kuper (rechts), Vorsitzender des Lenkungskreises Stalag, die Modelle der Studenten für ein Besucherzentrum zeigen lassen. Foto: Monika Schönfeld

Das ist das Ergebnis der jüngsten Sitzung des Lenkungskreises am Montag, berichtet Bürgermeister Hubert Erichlandwehr im Rat am Dienstag. Den Erinnerungsweg zwischen dem Sowjetischen Ehrenfriedhof und der Gedenkstätte auf dem heutigen Gelände der Polizeischule in Stukenbrock-Senne hatte der Verein „Unser Dorf Stukenbrock-Senne“ ins Gespräch gebracht.

Die Idee haben die Studenten der Technischen Universität OWL unter Leitung von Oliver Hall aufgenommen. Demnach könnte der Weg eine Gedenklandschaft verbinden mit dem Bahnhof Hövelhof, dem Lazarett Staumühle, dem Russenpatt und der Waschstelle an der Ems mit dem Friedhof und der Gedenkstätte in Stukenbrock-Senne. Diese Idee war bereits zur Studie zur Flächennutzung im Mai 2019 vorgestellt worden, zumal der Radweg R1 bis nach Russland führt. „Oliver Hall findet das spannend, Gedenkstätte und Weg parallel zu entwickeln.“

„Wir könnten den Weg zur Regionale nach vorne bringen“, sagt Erichlandwehr. Zurzeit sei der Antrag für die Bundesförderung der Gedenkstätte in Arbeit. „Dieses Jahr müssen wir dann auch die Trägerschaft der Gedenkstätte klären. Da ist alle gefragt – Stadt, Kreis und Landschaftsverband“, sagt der Bürgermeister.

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