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Architektenbüro Hoffjann hat Planungen überarbeitet – Vorstellung kommenden Dienstag

Feuerwehrhaus wird günstiger

Schloß Holte-Stuk...

Beinahe geschockt reagierten die Mitglieder des Ordnungsausschusses, als ihnen Diplom-Ingenieur Thorsten Hoffjann vor zwei Wochen die Zahlen zu seinem Entwurf für die Erweiterung und Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Stukenbrock präsentierte.

Dirk Heidemann

Erweiterung und Sanierung des Feuerwehrgerätehaus in Stukenbrock sollen statt 2,45 Millionen Euro nun nur noch 2,055 Millionen Euro kosten. Foto: Matthias Kleemann

2,45 Millionen Euro standen damals unter dem Strich. Deutlich zu viel, wie die Politiker meinten.

Beschlossen wurde, dass Mittel in Höhe von zwei Millionen Euro im Haushalt bereitgestellt werden und der Architekt die Planung hinsichtlich der Baukosten überprüfen sollte. Das hat Thorsten Hoffjann mittlerweile getan. Auf der kommenden Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Dienstag, 23. Februar, wird er seine – mit der Feuerwehr abgestimmte – geänderte Ausbauplanung und die neuen Kostenschätzungen vorstellen.

Das größte Einsparpotenzial bietet demnach die im ersten Bauabschnitt vorgesehene Erweiterung der Fahrzeug- und Gerätehalle, die nun als Stahlkonstruktion entstehen soll und somit 115.000 Euro günstiger wird als ihr Vorgängermodell. Der Verzicht auf eine Photovoltaik-Anlage (91.000 Euro) sowie eine Gas-Wärmepumpe (90.000 Euro) spart 181.000 Euro ein, beides könnte aber noch über den „Klimatopf“ finanziert werden. Eine Variante zum Parkplatz-Neubau (vierter Bauabschnitt), der von der Feuerwehr indes nur als Kompromiss angesehen wird, drückt die Kosten um weitere 61.000 Euro. Die Verwendung eines Wärmedämmverbundsystems statt Eternit bei der Fassenkonstruktion spart im dritten Bauabschnitt 54.000 Euro, im vierten sind es 23.000 Euro. Der Verzicht auf eine Lüftung im Schulungsraum (46.000 Euro) und eine Abgasanlage für ein Fahrzeug (10.000 Euro) sowie eine Konstruktionsänderung der Dachterrasse (12.000 Euro) summieren sich auf noch einmal 68.000 Euro. Somit würden die Gesamtkosten von 2,557 Millionen Euro (inklusive Gas-Wärmepumpe) auf 2,055 Millionen Euro sinken und nur noch 55.000 Euro über dem von der Politik bestimmten Ansatz liegen. Sollte der Haupt- und Finanzausschuss der geänderten Ausbauplanung zustimmen, dann würde die Ausschreibung des ersten Bauabschnittes (Fahrzeug- und Gerätehalle) kurzfristig veröffentlicht werden.

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