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Landtag NRW und Stadt Schloß Holte-Stukenbrock hatten gemeinsame Veranstaltung für den 4. April zum 75. Jahrestag der Befreiung des Stalag 326 Stukenbrock-Senne geplant.

Gedenken an die Befreiungverschoben

Schloß Holte- Stukenbrock (WB). Die für Samstag, 4. April, geplante Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Stalag 326 ist abgesagt worden. Das bestätigt Landtagspräsident André Kuper auf Nachfrage des WESTFALEN-BLATTES. Grund ist die potenzielle Gefahr durch das Coronavirus . Es ist geplant, zur Gedenkveranstaltung Überlebende des Stalag einzuladen, die schon sehr betagt sind.

Monika Schönfeld

Die potenzielle Gefahr, die vom Coronavirus ausgeht, ist Landtag und Stadt zu hoch: Die für den 4. April geplante Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Befreiung des Stalag 326 wird verschoben. Foto: Monika Schönfeld

„Auch der internationale ‚Marsch der Lebenden‘, der Gedenkmarsch von Auschwitz nach Birkenau, der für den 21. April geplant war, ist wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf unbestimmte Zeit verschoben worden“, sagt André Kuper.

„Ich habe mit Bürgermeister Hubert Erichlandwehr besprochen, dass wir das Gedenken an den 2. April 1945 noch dieses Jahr nachholen. Landtag und Stadt Schloß Holte-Stukenbrock sind die Veranstalter der Gedenkveranstaltung“, sagt Kuper. Er und Erichlandwehr haben am Dienstag den Vorstand des Fördervereins der Gedenkstätte informiert, die Staatskanzlei und die Landeszentrale für politische Bildung. Die anderen, die sich an der Gedenkveranstaltung beteiligen wollten, sollen im Laufe des Mittwochs informiert werden.

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