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Weihnachtskonzert des Gymnasiums: 260 Mitwirkende begeistern als Solisten und im Chor 

Herz und Seele berührt 

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Das Weihnachtskonzert des Gymnasiums hat – fast muss man sagen: wie immer – alle Erwartungen übertroffen. Mehr als 260 Mitwirkende, Instrumental- und Gesangssolisten, Schloss-Orchester, Schloss-Combo, Schloss-Spatzen und zwei Gesangsformationen – sie haben am Sonntag eindrucksvoll und stimmgewaltig ihre ganz eigenen Vorstellungen von weihnachtlicher Musik definiert. Was sie konzentriert auf der Bühne boten, berührte Herz und Seele.

Uschi Mickley (Text) und Felix Bröker (Foto)

Da kommt selbst die Kapazität der Bühne in der Aula des Gymasiums an ihre Grenzen: 146 Schloss-Spatzen, 41 Musiker des Schloss-Orchesters, die Schloss-Combo, der Eltern-Lehrer-Freunde-Chor, der Vokalpraktische Kurs und der Chor Hoffnung Wiedenbrück waren dabei. Foto:

 Seit vielen Jahren trägt das Konzert die unverwechselbare Handschrift seines Dirigenten Knut Peters. Er schafft es, die E Akteure, unter ihnen viele Ehemalige, jedes Jahr erneut zusammen zu bringen, um gemeinsam zu musizieren. Doch nicht nur erfahrene Solisten, auch neue und junge Talente haben mit Bestleistungen geglänzt. Den Anfang machten Tessa Sophie Vassiliadis (10) und Marcel Zacharias (11) mit »Maria durch ein Dornwald ging«. Tessa Sophie hatte enormes Lampenfieber. »Am liebsten wäre ich im Boden versunken. Doch als das Publikum applaudierte, war es ein wunderschöner Moment.« Von Aufregung war bei ihrem ersten großen Auftritt allerdings nichts zu spüren: Beide meisterten ihr Soli souverän und mit einer gehörigen Portion Charme.

 Beindruckend waren auch die anderen Darbietungen – alle auf hohem Niveau. So wie das Spiel der 16-jährigen Rabea Beier, die erstmals an der großen Konzertharfe auf der Bühne beim Weihnachtskonzert des Gymnasiums brillierte. Gute Stimmung versprühten die 146 Schloss-Spatzen, die mit Nikolausmützen, glänzenden Augen und roten Wangen »Zumba, Zumba« und »Rudolph The Rednosed Reindeer« rockten.

 Doch da Weihnachten eben auch das Fest der großen Emotionen ist, wurde das Publikum mit Balladen und Liebesliedern verzaubert. »A Spaceman came travelling« von Daphne-Alea Rothkegel und Lehrer Christian Schwarz ging ebenso unter die Haut wie das traumhaft schöne »All of me« von Elisa Müller oder »Skinny love« von Lea Winsel. Und beim Klassiker »Do they know it's Christmas?«, bei dem zahlreiche Solisten herausstachen, sprang augenblicklich der weihnachtliche Funke über. Viel Beifall erhielt Michelle Nikolova für den aktuellen Song »Santa tell me«. Schloss-Orchester und Schloss-Combo, die mit den Schloss-Spatzen immer wieder zum Einsatz kamen, brillierten mit Spielfreude, mitreißendem Rhythmus und geschmeidigem Klang. Knut Peters zeigte sich von seiner gefühlvollen Seite. Er umarmte Jan Hendrik Gräfe nach seinem Auftritt, nickte seinen Schützlingen lächelnd und aufmunternd zu, auch wenn einmal ein Einsatz nicht auf Anhieb saß.

 Eine schöne Neuerung war der Auftritt des Eltern-Lehrer-Freunde-Chores, der zwei geistliche Werke zum Besten gab. Nicht zu vergessen, der bärtige Nikolaus, der Schoko-Weihnachtsmänner an die Besucher verteilte.

 Am Ende des knapp vierstündigen Programms wurden alle Beteiligten für die Zeit, Mühe und Arbeit, die sie in die Vorbereitung investiert hatten, von einem begeisterten Publikum belohnt. Die Gäste erhoben sich von ihren Sitzen, spendeten den Schülern langen Applaus und Bravorufe.

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