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Generalversammlung des Löschzugs Schloß Holte

Kameradschaft stärkt Zusammenhalt

Schloß Holte-Stukenbrock

Klein- und Mittel-Brände, Öleinsätze, Verkehrsunfälle, Sturm- und Wassereinsätze sowie Unterstützung der benachbarten Feuerwehren: Auf ein aktives Jahr mit vielfältigen Herausforderungen hat der Löschzug Schloß Holte der Freiwilligen Feuerwehr bei der Generalversammlung zurückgeblickt.

Von Uschi Mickley

von links) Fabian Johann-vor-der-Brüggen, Bruno Wulf, Tim Hano, Lydia Athens, Holger Schlepper, Axel Athens, Bastian Schwarz, Marvin Kleinhans, Kevin Schenkel und Hubert Erichlandwehr. von links) Fabian Johann-vor-der-Brüggen, Bruno Wulf, Tim Hano, Lydia Athens, Holger Schlepper, Axel Athens, Bastian Schwarz, Marvin Kleinhans, Kevin Schenkel und Hubert Erichlandwehr. Foto: Uschi Mickley

Wie dem Jahresbericht von Hendrik Otto zu entnehmen war, wurden die Kameradinnen und Kameraden 2022 insgesamt 169 Mal alarmiert. 29 Einsätze mehr als im Vorjahr hatte der Löschzug zu bewältigen, was einer Steigerung von 20 Prozent entspricht. Ein schwieriger Rettungseinsatz war ein Dachstuhlbrand an der Alten Poststraße im September. Insgesamt hatten die Brandretter bei Einsätzen, Übungen und Seminaren 6811 Arbeitsstunden zu verzeichnen.

Der Schriftführer ging auch auf gesellige Ereignisse ein. So wurde den Einsatzkräften und Mitgliedern auch zu Geburtstagen und Geburten gratuliert. Vermeldet werden konnte auch, dass eine „Dackelbox“ zur Tierrettung in Empfang genommen wurde. Überdies wurde auf den Notfall-Ratgeber der Stadt verwiesen, der in den vergangenen Tagen verteilt worden war. In diesem Zusammenhang stellte Hendrik Otto die Bedeutung der Feuerwehrhäuser in Schloß Holte und Stukenbrock als Notfall-Anlaufstelle für Erste-Hilfe-Maßnahmen im Katastrophenfall heraus.

Zudem gab er bekannt, dass der ursprüngliche Liefertermin (Anfang 2023) für ein neues Tanklöschfahrzeug aufgrund der gegenwärtigen Energie-Mangellage nicht eingehalten werden könne. In zeitlichen Verzug geraten sei überdies auch der geplante Bau eines Carports hinter dem Feuerwehrhaus.

Dem Löschzug Schloß Holte gehören 584 Mitglieder an. Die Zahl setzt sich aus 64 Aktiven, 16 Kameraden in der Altersabteilung, Witwen und fördernden Mitgliedern zusammen. Es folgte das Totengedenken mit Feuerwehrseelsorger Monsignore Wolfgang Bender.

Ein emotionaler Moment war die Verabschiedung des scheidenden Kassierers Werner Otto. Mit warmen Worten dankte Löschzugführer Fabian Johann-vor-der-Brüggen ihm für die 36-jährige Dienstzeit. Die Weichen für die Nachfolge sind bereits gestellt. Als Kassiererin und Kassierer fungieren künftig Katharina Lüke und Björn Geske.

Viel Lob für die Einsatzkräfte gab es von Bürgermeister Hubert Erichlandwehr. Er betonte, dass die ehrenamtliche Nothilfebereitschaft keine Selbstverständlichkeit sei.

Die besondere Herausforderung, die Sicherheit der Bevölkerung aufrecht zu erhalten, sei hervorragend gelungen. Anerkennung für den großen Zusammenhalt zollte den Brandrettern auch der stellvertretende Wehrführer Bruno Wulf, der über die Arbeit der gesamten Feuerwehr Schloß Holte-Stukenbrock berichtete. Im vergangenen Jahr sei die Feuerwehr insgesamt zu 287 Einsätzen gerufen worden, an denen 15 Kameradinnen und 117 Kameraden beteiligt waren. Zudem informierte Wulf und die Arbeit der Jugendfeuerwehr.

Eine besondere Auszeichnung nahm Bürgermeister Erichlandwehr vor, der Unterbrandmeister Axel Athens für seine 35-jährige Dienstzeit ehrte und seine Verdienste als Vertrauensmann lobte.

Holger Schlepper (links) , stellvertretende Löschzugführer Schloß Holte und Löschzugführer Fabian Johann-vor-der-Brüggen (rechts) danken dem Holger Otto (2. Von links), scheidender Festausschussbeauftragter und Werner Otto, scheidender Kassierer für das langjährige Engagement. Holger Schlepper (links) , stellvertretende Löschzugführer Schloß Holte und Löschzugführer Fabian Johann-vor-der-Brüggen (rechts) danken dem Holger Otto (2. Von links), scheidender Festausschussbeauftragter und Werner Otto, scheidender Kassierer für das langjährige Engagement. Foto: Uschi Mickley

Beförderungen
Zum Oberbrandmeister befördert wurden Rene Kordbarlag und Bastian Schwarz. Zum Brandinspektor befördert wurden: Marvin Kleinhans und Kevin Schenkel.
Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft
Sonderauszeichnung in Bronze für zehn Jahre: Unterbrandmeister Tim Hano und Oberfeuerwehrfrau Kim Thomaschewski. Sonderauszeichnung in Silber für 40 Jahre: Brandoberinspektor Holger Schlepper. Sonderauszeichnung in Silber für 50 Jahre: Unterbrandmeister Werner Erich-Reinke Sonderauszeichnung in Gold für 60 Jahre für Oberfeuerwehrmann Hans Lauströer.

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