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Whatever-Happens-Festival in Stukenbrock: 21 Auftritte unterhalten 150 Besucher

Klassentreffen wie in Bullerbü

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Premiere unter freiem Himmel: Das Whatever-Happens-Festival bringt Singer-Songwriter auf den idyllischen Hof Brechmann und wirbt mit seiner ruhigen Vielfalt selbst um eine Fortsetzung.

Hendrik Fahrenwald

Die einjährige Lotta genießt auf den Schultern ihres Vaters Andreas Verbücheln die Musik von der im Hintergrund spielenden Band »Liza & Kay«. Zum ersten Mal fand am Wochenende das »Whatever-Happens-Festival« statt. Foto: Hendrik Fahrenwald

»Nicht, dass sich was ändert« steht auf einem Aufkleber, der auf dem Gehörschutz von Lotta prangt. Die Einjährige tanzt auf den Schultern ihres Vaters. Ein zweiter Aufkleber zeigt das Logo von John Allen. Eben jenen 33-jährigen Sänger, der nicht nur durch seinen Refrain »Whatever Happens« in seinem Lied »Bloodbrothers« dem Festival seinen Namen gegeben hat, sondern mit verantwortlich ist, dafür dass die zweitägige Veranstaltung überhaupt zustande gekommen ist.

Denn dort, wo die 15 Künstler auf der Bühne spielen, hat Allen im vergangenen Jahr mit einem Gartenkonzert bei den Veranstaltern eine Idee von einem eigenen kleinen Festival ausgelöst. »Von dem Abend waren wir so beseelt, dass wir diese unglaubliche Stimmung noch einmal spüren wollten«, sagt Anika Telaar. »Damit habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt«, sagt André Küpper.

Zusammen mit Daniel Telaar und Verena Ossoinig haben sie das Festival geplant. Sie wohnen in der Hofgemeinschaft bei Rita und Gerd Brechmann und öffneten nun ihr Zuhause für eine große »Freunde-Familien-Feier«, so Ossoinig. Die größte Zuschauergruppe kommt gebürtig aus Meppen. 24 Erwachsene mit beinahe ebenso vielen Kindern haben ihre Zelte und Wohnmobile aufgeschlagen. »John Allen hat bei einem Freund im Wohnzimmer gespielt. Wir haben erfahren, dass er auch auf dem Festival spielt und sind deshalb hier hingefahren«, sagt Dirk Oppermann. An einem ihrer Wohnwagen haben sie ein Schild aufgehängt, auf dem sie ihre Heimatstadt Meppen zu »Rockcity« erklären. Doch auch Stukenbrock gefällt den Gästen. »Wir genießen es, hier zu sein.«

Sanfte Melodien und nachdenkliche Texte bahnen sich indes ihren Weg von der Gartenbühne über den ganzen Hof. Dort wo auch die ausgebildete Märchenerzählerin Katrin Fleck wohnt und gegenüber ihrer Wohnung, auf der nach drinnen verlegten Waldbühne die Kinder mit ihren Erzählungen fesselt. Der zweijährige Mattis und die fünfjährige Saskia lauschen ihren Geschichten. Zuvor haben sie sich noch mit der Hilfe von Elin Sandberg geschminkt. Sandberg stammt aus Chicago, wohnt in Kassel und wollte das Festival »auf keinen Fall verpassen.«

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag, 19. Juni im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Schloß Holte-Stukenbrock.

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