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Dorfentwicklungsteam präsentiert Eigenleistung und Eigenverantwortung

Liemke: Eine runde Sache

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Für die Mehrzahl der Kommissionsmitglieder war der Besuch in Liemke ein Wiedersehen. So konnten sie gut vergleichen, was sich seit der letzten Rundfahrt verändert hat.

Matthias Kleemann

Auf dem Rasen des Liemker Sportplatzes erfahren die Kommissionsmitglieder Wissenswertes über den Sportverein SCW Liemke, der 830 Mitglieder hat, und somit ein Beispiel für Eigenverantwortung ist, wie Vorsitzender Udo Fischer (rechts) erläutert. Foto: Matthias Kleemann

Für Günter Heidemann, den Vorsitzenden der Jury, war der Höhepunkt eindeutig: Die Wapel­aue. »Etwas Vergleichbares gibt es im Kreis nicht«, sagte er gestern Nachmittag während eines kurzen Schlusswortes im Liemker Sportheim. Seinen Gesamteindruck beschrieb Heidemann kurz und knapp als »runde Sache«. Mal sehen.

Andererseits: Das Dorfentwicklungsteam wollte der Kommission natürlich einen neuen Aspekt präsentieren. Der war im Vorfeld schnell gefunden und ließ sich im Rahmen des 90-minütigen Rundgangs auch gut umsetzen: »Zukunft durch Eigenleistung und Eigenverantwortung«. Denn es geht schon lange nicht mehr nur ums Bauliche oder Städteplanerische allein. Vielmehr soll gezeigt werden, dass das Dorf lebt.

Bürger aktiv für ihren Ort

Und so warteten an den Stationen die Vertreter der Vereine und Gruppen, die etwas auf die Beine gestellt haben. Manfred Vorderbrüggen berichtete, wie viel Eigenleistung in der Renovierung der St.-Joseph-Kirche steckt, Maria Rieksneuwöhner erläuterte auf dem Schulhof der Michael­schule vor dem neu gestalteten Brunnen die Aktivitäten des Fördervereins. Weiter ging’s, vorbei an Spielplatz und Obstwiese zur Wapelaue.

Christoph Füchtemeier ist der Leiter einer neuen Umweltschutzgruppe, die sich vor kurzem das Verdienst erworben hat, die Wapelaue vom indischen Springkraut zu befreien, damit das Fleckchen Erde nur von heimischen Pflanzen bevölkert wird. Dass der kleine Park sich in diesem Sommer schon bewährt hat, wurde ebenso erwähnt, wie die nachträgliche Ausstattung des Wasserbeckens mit einem Geländer und der Plan, noch einen Pavillon oder Unterstand zu schaffen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch, 13. September, im WESTFALEN-BLATT, Lokalausgabe Schloß Holte-Stukenbrock.

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