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Ralph Brinkhaus (CDU) kann sich Karneval derzeit nicht vorstellen

Liemker interessiert Liemke

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Es ist eine Kommunalwahl am 13. September. Die Menschen in Liemke hat am Samstag deshalb mehr interessiert, wofür der Wahlbezirkskandidat Axel Dingenotto und Bürgermeister Hubert Erichlandwehr kämpfen wollen.

Monika Schönfeld

Der Kandidat für den Wahlbezirk Liemke, Axel Dingenotto (von links), CDU/CSU-Bundestags-Fraktionsvorsitzender Ralph Brinkhaus und Bürgermeister Hubert Erichlandwehr. Foto: Monika Schönfeld

Dass der CDU/CSU-Bundestagsfraktionsvorsitzende und CDU-Bezirksvorsitzende OWL, Ralph Brinkhaus, dabei war, war den Liemkern am Wahlkampfstand der CDU nicht so wichtig. Wohnungsbau, Radwegesicherung und die Kommunikation der Politik mit den Bürgern waren die Anliegen der Bürger.

Kurzes Grußwort

Dennoch ließen ihm die Bürger Raum für ein kurzes Grußwort. Thema sind nach wie vor die Corona-Einschränkungen. „Ich bin ein bisschen in Sorge. Die Sache ist noch nicht durchgestanden. Wir durchblicken das Virus immer noch nicht ganz.“ Zurzeit müsse man noch sein lassen, was Spaß macht.

Ralph Brinkhaus

„Wir haben in dieser Zeit wenig über Kinder, Bildung und Schule geredet“, gibt Brinkhaus zu. „Dabei sind Schulen und Kita wichtiger als alles andere. Kinder verlieren den Anschluss.“ Gut sei, dass die Stadt jetzt bei der Digitalisierung in die Offensive gehe. Die kommunalen Gewerbesteuerausfälle werden Bund und Land auffangen, damit Städte und Gemeinden investieren können. „Kommunal hilft der Konjunktur am schnellsten.“ Brinkhaus rechnet für nächstes Jahr mit einem Impfstoff, Karneval werde aber wohl nicht gefeiert werden. „Mir fehlen die Volksfeste und Veranstaltungen. Das sind die Gelegenheiten, mit Menschen zusammenzukommen.“

Kritik an Wahlkreis-Zuteilung

Kritik musste sich Brinkhaus für die Wahlkreis-Zuteilung für die Bundestagswahl anhören. Die Stadt soll dem Wahlkreis Höxter zugeschlagen werden, mit dem niemand etwas gemein hat. „Ich bin von der Bundestagsfraktion enttäuscht“, sagt der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Lars Pankoke. Parteikollege Hans Schäfer geht sogar noch einen Schritt weiter: „Total bescheuert.“

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