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114 Teilnehmer bei der Stadtmeisterschaft der Sportschützen Stukenbrock

Max schießt mit Licht

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Der elfjährige Max Groetzki guckt durch den Diopter. Das links Auge wird verdeckt, das rechte visiert durch den Korntunnel die Zielscheibe. Konzentrieren, Luft anhalten, Schuss, acht Punkte. Insgesamt wird er 121 Zähler mit dem Lichtpunktgewehr erreichen. Platz 1 im Schnupperschießen.

Monika Schönfeld

Schießmeister Markus Krogmeier (vorne rechts) und der König der St.-Johannes-Schützenbruderschaft Stukenbrock, Andreas Laudage (vorne, 2. von rechts) haben die besten Schützen der 8. Stadtmeisterschaft geehrt. Erstmals war die Damenklasse dabei und die SPD. Foto: Monika Schönfeld

Max Groetzki ist einer der Jugendlichen, die bei der 8. Stadtmeisterschaft der Sportschützen Stukenbrock noch nicht mit dem Luftgewehr schießen dürfen. Regelmäßig ist er montags ab 18.30 Uhr aber zum Training mit dem Lichtpunktgewehr auf dem Stukenbrocker Schießstand. »Seitdem ich sechs Jahre alt bin, bin ich bei den Jungschützen«, sagt Max. Vor drei Jahren etwa habe er mit dem Schießen begonnen. Sein Vater Matthias Groetzki ist einer der Schießleiter bei den Sportschützen, da hat sich das so ergeben. »Kinder und Jugendliche lernen bei uns den verantwortungsvollen Umgang mit dem Gewehr. Das ist für uns ein Sportgerät. Schießen ist Leistungssport, der viel Disziplin, Kondition und Konzentration verlangt«, sagen Groetzki und Schießmeister Markus Krogmeier. »Das ist eine schöne Konzentrationsübung«, sagt Matthias Groetzki. Max, der die 5. Klasse in der Gesamtschule besucht, freut sich aber schon darauf, dass er in einem Jahr mit dem Luftgewehr schießen darf.

Insgesamt haben bei der Stadtmeisterschaft 114 Schützen teilgenommen. Erstmals gab es die Damenklasse. Premiere hatte auch die SPD, die als Mannschaft teilgenommen hat. Geschossen wurde mit dem Luftgewehr aufgelegt auf zehn Meter entfernte Scheiben mit 15 Wertungsschüssen. Schießmeister Markus Krogmeier und der amtierende König der Schützenbruderschaft St. Johannes Stukenbrock, Andreas Laudage, nahmen die Ehrungen vor.

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