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Safariland bleibt dem Kinderkarneval verbunden

Mit Artisten im Umzug

Schloß Holte-Stukenbrock (WB/ms). Das Safariland Stukenbrock bleibt dem Kinderkarneval auch nach dem Tod von Parkchef Fritz Wurms verbunden. Die Kinder der Artisten werden im Kinderkarnevalsumzug am Sonntag, 24. Februar, ab 14.11 Uhr mitgehen. Und zwar als Cowboys und Indianer.

Die kleine Mary Jane Krämer hat gerade in Monte Carlo beim Zirkusfestival Entzücken ausgelöst, am Sonntag ist sie als Cowboy mit der kleinen Gruppe aus dem Safariland im Kinderkarneval dabei.

Mit dabei ist Mary Jane Krämer, die gerade vom Zirkusfestival in Monte Carlo zurück ist und eine Urkunde mitgebracht hat. »Irgendwie ist Fritz Wurms noch bei uns«, sagt der Vorsitzende des Stukenbrocker Karnevalsvereins, Simon Oekenpöhler. Der dankt allen, die seit Ende November nach der Vereinsneugründung mit ihrer Arbeit oder mit Geld geholfen haben, den Umzug am Sonntag zu ermöglichen. »Es ist schön zu sehen, wie groß der Zuspruch ist. Das motiviert.«

Da Mario Lüke in Steinhagen einen neuen Trainerjob hat, springt Thorsten Antpöhler ein und unterstützt Christian Nagel bei der Moderation am Anfang des Zuges. Am Ende kommentieren Bürgermeister Hubert Erichlandwehr und Simon Oekenpöhler die Gruppen. Vorneweg im Oldtimer kutschiert Michael Brechmann die Urgesteine des Stukenbrocker Karnevals, Marlis Brink und Dietmar Gertz.

Das Wetter meint es gut mit den Jecken, so dass auch draußen nach dem Umzug viel geboten wird. Es gibt die Reaktionswand, die Frauengemeinschaft verkauft Waffeln aus dem Bulli, Riesenrutsche und Tigerenten-Rodeo sorgen für Kurzweil. Die Musikzüge machen Musik ab 16.11 Uhr, Zauberer Stevamino und »Katta und Ingo« unterhalten die Besucher.

Ein Kommentar von Monika Schönfeld

Knapp drei Monate – und der Stukenbrocker Karnevalsverein wird am Sonntag einen Kinderkarnevalsumzug quasi aus dem Stegreif bieten. Helau again – beinahe hätte das nicht geklappt. Der Vorgängervorstand hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt, aber erkennen müssen, dass ehrenamtliche und kontinuierliche Hilfe in einem Verein nicht mehr zu den Dingen gehört, an denen man zuerst festhält.

Erst als klar wurde, dass mit dem Verein auch der Kinderkarneval stirbt, wurden die Schloß Holte-Stukenbrocker aufgerüttelt. Man kann es gar nicht oft genug sagen: Eine Stadt wird durch das Engagement ihrer Bürger attraktiv. Das ist häufig mühsam und frustrierend. Den Kinderkarneval sterben zu lassen, das wäre aber in der Tat närrisch. Um zu überleben, hat sich die Tanzgarde schon der TG Sende angeschlossen. Das ist eine tolle Zusammenarbeit, die den jungen Tänzerinnen das Weitermachen ermöglicht hat.

Im Sponsorenheft zum Kinderkarneval mit dem Titel »Stukenbrock Helau!« sagen die Vorstandsmitglieder, dass sie nächstes Jahr noch gerne einiges verändern möchten. Ansonsten kann man nur das Grußwort des Bürgermeisters unterschreiben: »Wir warten schon ein ganzes Jahr/ auf Karneval – das ist klar. Die Kinder ziehen wieder durch die Gassen, kein Mensch in der Stadt darf das verpassen.«

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