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Stadt schafft drei neue Elektrofahrzeuge als Dienstwagen an

Mobil mit Strom

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die Stadt geht mit gutem Beispiel voran und stellt ihren Fuhrpark für die Verwaltung zu großen Teilen auf Elektrofahrzeuge um. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus stehen seit kurzem für ihre Dienstfahrten drei neue Autos mit Elektroantrieb zur Verfügung. Diese ersetzen die bisher genutzten Dienstwagen mit Verbrennungsmotoren. Seit Januar ist auf dem Bauhof zudem ein vollelektrischer Kleintransporter, ein sogenannter Streetscooter, im Einsatz.

Dennis Rosemeier (links) und Marius Mattern (rechts) vom Autohaus Mattern in Bielefeld übergeben die neuen Elektro-Dienstwagen an Bürgermeister Hubert Erichlandwehr. Foto:

Ursprünglich sollten die Fahrzeuge bereits Mitte Juli übergeben werden. Doch die Auswirkungen der Corona-Pandemie machten auch vor der Erneuerung des Schloß Holte-Stukenbrocker Rathaus-Fuhrparkes nicht Halt. Fertigung und Lieferung der Autos verzögerten sich erheblich. Umso mehr freute es Bürgermeister Hubert Erichlandwehr, die Fahrzeuge nun offiziell von Dennis Rosemeier und Marius Mattern vom Autohaus Mattern in Bielefeld in Empfang nehmen zu können.

Wallboxen in den Rathaus-Garagen

Das Autohaus hatte sich in der Ausschreibung über die Vergabe-Plattform beim Kreis Gütersloh durchgesetzt. Pünktlich mit Übergabe der neuen Dienstfahrzeuge wurden auch die Garagen des Rathauses mit sogenannten Wallboxen, speziellen Steckdosen zum Laden von Elektrofahrzeugen, ausgestattet. So können die Autos künftig direkt dort geladen werden und müssen nicht mehr die Ladesäulen der Stadtwerke auf dem Rathausparkplatz nutzen.

Wettbewerb „Klimaschutz Kommunal“

Die Anschaffung der Elektroautos und Installation der drei Ladestationen sind Bestandteile des gewonnenen Wettbewerbes „Klimaschutz Kommunal“. Der Wettbewerb ist ein Projekt des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), in dessen Zentrum die Sanierung der Grundschule Stukenbrock steht. Ziel ist, dass die schulischen Gebäude nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen den Energiestandard KfW 55 erreichen. Zusätzlich zur Verminderung des Energiebedarfes durch bauliche Mittel soll künftig auch ein Großteil der benötigten Energie durch effiziente und regenerative Energietechniken erzeugt werden wie Photovoltaik, eine Wärmepumpe oder ein Blockheizkraftwerk.

Treibhausreduzierung von 139,2 Tonnen erwartet

Mit dem Gesamtprojekt möchte die Stadt Schloß Holte-Stukenbrock in den Bereichen der nachhaltigen Energiegewinnung, der Ökologie und regenerativen Energietechnik ihre Vorbildfunktion weiter ausbauen. Nach Durchführung aller Maßnahmen des Gesamtprojektes wird eine Treibhausreduzierung von 139,2 Tonnen erwartet. Stefanie Schäfer, Klimaschutzmanagerin der Stadt, hofft auf viele Nachahmer aus der Bevölkerung.

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