Ems-Erlebniswelt mit Neuheiten – Zaun schützt Kinder vor dem Ertrinken

„Nordsee“ hinter Gittern

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Spielen, planschen, toben und dabei Wissenswertes über die Senne erfahren: Die Ems-Erlebniswelt in Stukenbrock-Senne ist ein ideales Ausflugsziel für die ganze Familie. Seit Dienstag, 7. Juli ist die Ausstellung nach zweiwöchiger Zwangspause für Besucher geöffnet. Auch der Garten der Anlage ist wieder zugänglich. Zwischenzeitlich wurde dort ein Teil des Teiches durch einen 1,20 Meter hohen Metallzaun eingefasst, damit kleine Ausflügler nicht ins Wasser fallen können. Dieser ersetzt den bisherigen kniehohen Holzzaun. „Das ist zwar nicht schön, doch aus Sicherheitsgründen musste es gemacht werden. Von der Baufirma wurde alles gut und fachgerecht montiert“, erklärt Helene Stall, Betreuerin der Ems-Erlebniswelt. TÜV-Anforderungen hatten die Erhöhung des Zauns erforderlich gemacht.

Uschi Mickley

Wie Urlaub an der Nordsee: Im Sand buddeln und im Wasser planschen. Felicitas und Quintin Piecuch mit ihren Zwillingen Aurelia und Cassin im Garten der Ems-Erlebniswelt. Im Hintergrund der Zaun, der die Kinder vor der „Nordsee“ schützt. Foto: Uschi Mickley
Der Sand und der Strandkorb vermitteln Aurelia und Cassin und ihren Eltern Felicitas und Quintin Piecuch Urlaubsgefühl. Foto: Uschi Mickley

Die Familie Piecuch aus Hövelhof nutzt die Gelegenheit, etwas in Wohnortnähe zu unternehmen. Der kleine Cassian stapft munter das kühle Nass. Der Teich stellt die Mündungsbucht Dollart in Emden dar. Der flache Bereich wird durch den neuen Metallzaun von der tiefen Zone abgegrenzt. „Oh, da ist ein Blub“, ruft der Zweijährige aufgeregt. Mit großen Augen verfolgt er, wie ein winziger Fisch blitzschnell durch das Wasser gleitet. „Nass“, stellt der Knirps wenige Augenblicke später fest, nachdem er bäuchlings im Wasser gelandet ist. Ganz begeistert ist auch seine Zwillingsschwester Aurelia, die einen „Babyfrosch“, eine Kaulquappe, entdeckt hat. „Es ist schön, dass man hier so viel ausprobieren kann“, sagt Felicitas Piecuch, Mutter der Zwillinge.

Spannung am neuen Touchscreen-Tisch. Per Knopfdruck informieren sich Simone, Thomas und Pascal Meier über die Besonderheiten der Ems-Region. Foto: Uschi Mickley

Ein reges Kommen und Gehen herrscht unterdessen in der Ausstellung im alten Pfarrhaus St. Achatius. Die Schau wurde während des Winters umfassend modernisiert und umgestaltet. Die Familie Meier ist schon oft hier gewesen. Interessiert erkunden die Drei jetzt erstmals die digitalen Innovationen. Für einen Wow-Effekt sorgt der neue Touchscreen-Tisch , an dem man per Knopfdruck Wissenswertes über die Senne und die Ems-Regionen erfahren kann. „Das sind sie ja, die Senner Pferde“, freut sich Pascal Meier (10), als ein Foto der seltenen Rasse auf dem Bildschirm erscheint. Einige Exemplare der edlen Huftiere hat er in Natura kurz zuvor bei einem Ausflug zu den Emsquellen hautnah erlebt.

In einem „Luftschiff“ haben Besucher die Möglichkeit, mit Buzzern ein Quiz zu machen. Komplett neu und mit Ton unterlegt ist auch der Film, der beim virtuellen Flug über die Ems gezeigt wird.

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